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Rundreise zur Lage der Menschenrechte und Perspektiven der Demokratiebewegung in Honduras |
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Zivilgesellschaftliche Delegation aus Honduras in Deutschland
Politische Morde, willkürliche Verhaftungen, die brutale Niederschlagung von friedlichen Kundgebungen und eine massive Einschränkung der Pressefreiheit – die Liste der Menschenrechtsverletzungen in Honduras ist lang. Berta Otilia Oliva Guifarro, Gründerin u Leiterin der unabhängigen Menschenrechtsorganisation COFADEH und Jesús Garza, technischer Koordinator von CHAAC - einer zivilgesellschaftlichen Aktionsgruppe – werden im Rahmen der Rundreise über die aktuellen Entwicklungen und ihre persönlichen Erfahrungen berichten.
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Tödlicher Pestizidunfall in Uganda - Briefaktion "Rosebud" |
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Auch in anderen ugandischen Farmen ist der Gesundheitsschutz unzureichend
Am 30. November 2009 ereignete sich auf der ugandischen Blumenfarm Rosebud ein tödlicher Unfall. Einem Arbeiter spritzen Pestizide ins Gesicht. Er erblindete und starb am 7. Januar 2010. Seine Familie wurde bisher nicht entschädigt. Die ArbeiterInnen von Rosebud streikten aufgrund der anhaltenden Verletzungen ihrer Arbeitsrechte am 25. Januar 2010. Der Streik wurde von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Aufgrund der Berichte in den Medien erklärte das Unternehmen nun seine Bereitschaft zu Tarifverhandlungen. Bitte beteiligen Sie sich an der Briefaktion zur Unterstützung der Familie des Verstorbenen und bei den Tarifverhandlungen.
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Frisch serviert vom Krisenherd – Veranstaltungsreihe zur Globalen Agrarpolitik |
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Vom 18. Februar bis 19. April 2010 in Berlin Laut FAO gibt es heute über eine Milliarde Hungernde. Im Namen von Wachstum und Fortschritt werden immer mehr Menschen von ihrem Land vertrieben und ihre Lebensgrundlagen zerstört. Ernährung, Landwirtschaft und Agrarpolitik stehen im Zentrum unzähliger globaler Krisenherde. Betroffen ist vor allem der globale Süden, aber auch im globalen Norden mehren sich die Konflikte. An vielen Orten formiert sich zunehmend Widerstand, werden Alternativen entwickelt und praktiziert.
Im Vorfeld des jährlichen Aktionstages von La Via Campesina am 17. April organisieren verschiedene Berliner Initiativen diese Veranstaltungsreihe.
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Verblühte Zukunft - Neue Studie zum simbabwischen Blumensektor |
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In den 1980 Jahren gehörte Simbabwe noch zu den weltweit größten Blumenexporteuren. Der Sektor beschäftigte rund 13.000 ArbeiterInnen. Vor allem Frauen in ländlichen Regionen profitierten davon, für die es vorher kaum Arbeitsplätze in der Industrie gab. Sie stellten rund 75 Prozent der Beschäftigten. Darüber hinaus profitierten Kleinbauernfamilien von dem begleitenden Technologie-Transfer. Im Zuge der Landreform, die die Regierung um die Jahrtausendwende einläutete, wurden auch viele Blumenfarmer enteignet. Häufig waren die neuen Besitzer nicht in der Lage, die Plantagen wirtschaftlich weiter zu führen. Darüber hinaus blockierte die Landpolitik Planungen und Investitionen in den Sektor. In der Folge wurden viele Blumenbetriebe still gelegt. Diese Entwicklung hat erheblich negative Auswirkungen für die ArbeiterInnen der Blumenplantagen und ihre Familien, die dort in der Regel auch leben. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Notlage ernähren sie sich zum Teil von Tieren, die durch Pestizide vergiftet wurden, die auf den Blumenplantagen eingesetzt werden.Der Staat hat keine Maßnahmen ergriffen, um die Folgen der Landreform aufzufangen.
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Wo bleibt der Mensch? FIAN Postkartenaktion in Kooperation mit dem Weltgebetstag der Frauen 2010 |
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Postkartenmotiv des Weltgebetstags 2010
Plantagenwirtschaft in Kamerun gefährdet das Menschenrecht auf Nahrung
In Kamerun verliert die Landbevölkerung ihre Lebensgrundlage durch die Ausweitung von kommerziellen Groß-Plantagen für Ölpalmen, Kautschuk, Bananen, Tee, und Kaffee. Dies hat weit reichende Konsequenzen für ein Land, in dem bis zu 60% der Bevölkerung direkt von der Produktion und dem Verkauf von Agrarprodukten abhängig sind, 90% von ihnen als Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Große Firmen pachten oder kaufen Land von der Regierung und errichten ihre Plantagen auf den Feldern der Kleinbauernfamilien.
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in ihren Forderungen nach Zugang zu Land!
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