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September 2010: Seminar - Landwirtschaft am Scheideweg |
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Agrobusiness oder Kleinbauern – wer ernährt die Welt?
24. bis 26.9.2010, Stuttgart
Die Preisexplosion bei Grundnahrungsmitteln im Frühjahr 2008 und der Anstieg der Zahl der Hungernden auf über 1 Milliarde Menschen hat die Landwirtschaft wieder ins Zentrum der Debatten um Entwicklung und Hungerbekämpfung gerückt. Die Industrienationen wollen über die Weltbank und die G8 nun mehr Geld für die Landwirtschaft ausgeben. Sie setzen einseitig auf Produktivitätssteigerungen durch eine stärkere Industrialisierung der Landwirtschaft. Freihandel steht weiter ganz oben auf deren Rezepteliste. Dabei ist beides mitverantwortlich für den Anstieg der Zahl der Hungernden.
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Unterschriftenaktion für menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf Blumenplantagen |
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Am 1. Juni 2010 hat die Kampagne fair flowers eine Unterschriftenaktion begonnen, mit der sie die EU auffordert, menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Blumenproduktion zu fördern. 33 Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben bereits unterzeichnet. Bitte unterstützen Sie die Forderungen der Kampagne mit Ihrer Unterschrift.
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Exportförderung um jeden Preis |
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Neue Studie fordert fairen Welthandel statt Exportförderung
Berlin/Köln, 17. Juni 2010. "Fairer Welthandel statt Exportförderung" - das fordern Oxfam und FIAN von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des 2. Außenwirtschaftstags in Berlin. Die dort angekündigte ,globale Verantwortung' werde nicht übernommen. Stattdessen setze die Ernährungsindustrie drei Jahre nach dem Beginn der Nahrungsmittelkrise mit Unterstützung der Politik noch stärker auf die Liberalisierung der Märkte und auf die Gentechnik. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Grenzenlos und billig", die Strategien und Positionen der Agrar- und Ernährungsindustrie nach der Nahrungsmittelkrise analysiert.
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Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Agrartreibstoff-Lobby will eine halbe Milliarde Hektar Land für Energiepflanzen nutzen |
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Köln, 21.5.2010. Am Donnerstag ist im spanischen Sevilla die internationale Konferenz der Agrartreibstoffindustrie "World Biofuels 2010" zu Ende gegangenen. Dort wurden die Ausbaupläne der Agrartreibstoff-Befürworter mit schockierenden Zahlen untermauert. 480 Millionen Hektar Land sollen bis 2045 für den Anbau von Energiepflanzen genutzt werden. Die Menschenrechtsorganisation FIAN ist entsetzt über diese angeblich nachhaltigen Zielsetzungen, die sogar mit der Umweltorganisation WWF einen Fürsprecher findet. Laut FIAN werden solche Pläne massive Vertreibung ländlicher Gruppen mit sich bringen und den Hunger weltweit verschärfen.
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Tödlicher Pestizidunfall in Uganda - Briefaktion "Rosebud" |
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Auch in anderen ugandischen Farmen ist der Gesundheitsschutz unzureichend
Am 30. November 2009 ereignete sich auf der ugandischen Blumenfarm Rosebud ein tödlicher Unfall. Einem Arbeiter spritzen Pestizide ins Gesicht. Er erblindete und starb am 7. Januar 2010. Seine Familie wurde bisher nicht entschädigt. Die ArbeiterInnen von Rosebud streikten aufgrund der anhaltenden Verletzungen ihrer Arbeitsrechte am 25. Januar 2010. Der Streik wurde von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Aufgrund der Berichte in den Medien erklärte das Unternehmen nun seine Bereitschaft zu Tarifverhandlungen. Bitte beteiligen Sie sich an der Briefaktion zur Unterstützung der Familie des Verstorbenen und bei den Tarifverhandlungen.
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