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| September 2010: Seminar - Landwirtschaft am Scheideweg |
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Agrobusiness oder Kleinbauern – wer ernährt die Welt? 24. bis 26.9.2010, Stuttgart Die Preisexplosion bei Grundnahrungsmitteln im Frühjahr 2008 und der Anstieg der Zahl der Hungernden auf über 1 Milliarde Menschen hat die Landwirtschaft wieder ins Zentrum der Debatten um Entwicklung und Hungerbekämpfung gerückt. Die Industrienationen wollen über die Weltbank und die G8 nun mehr Geld für die Landwirtschaft ausgeben. Sie setzen einseitig auf Produktivitätssteigerungen durch eine stärkere Industrialisierung der Landwirtschaft. Freihandel steht weiter ganz oben auf deren Rezepteliste. Dabei ist beides mitverantwortlich für den Anstieg der Zahl der Hungernden. Bauernorganisationen fordern daher: „Nicht noch mehr von der gleichen Medizin, die für die Hungerkrise verantwortlich ist“. Ernährungssouveränität ist ihr Konzept zur Demokratisierung des globalen Ernährungssystems. Auch der Weltagrarbericht, in dem über 500 WissenschaftlerInnen den aktuellen Wissensstand zur Landwirtschaft zusammengefasst haben, ist eindeutig: „Weiter wie bisher ist keine Lösung“. Im Seminar wollen wir diskutieren, welche Alternativen zur Handelsliberalierung, einseitigen Produktivitätssteigerung und Industrialisierung der Landwirtschaft vorhanden sind und dabei insbesondere die Argumente der Befürworter dieser Mainstream-Logik durchleuchten:
Info/Kontakt: Roman Herre, E-Mail:
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