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| Rechte von LandarbeiterInnen |
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![]() Hungerlöhne, die zum Teil unter den gesetzlichen Mindestlöhnen liegen, ermöglichen den Arbeiterinnen und Arbeitern und ihren Familien keine ausreichende Ernährung. Trotz harter Arbeit stehen ihnen in der Regel weniger als 1 Dollar pro Kopf und Tag zur Verfügung. Zusätzlich fehlen der Zugang zu ausreichender Gesundheitsversorgung und Bildung. Trotz ihrer Arbeit für internationale Märkte können sie der Armut nicht entkommen. Mit dieser Produktionsweise verstoßen die verantwortlichen Firmen gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation. Die Regierungen, die solche ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zulassen, vernachlässigen die menschenrechtliche Pflicht, ihre Bevölkerung gegen die Interessen von Unternehmen zu schützen, die verhindern, dass sie ihre sozialen Menschenrechte wahrnehmen können. FIAN unterstützt Landarbeiterinnen und Landarbeiter dabei, ihre international festgelegten Rechte durchzusetzen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Blumensektor. Gemeinsam mit internationalen Partnern hat FIAN den Internationalen Verhaltenskodex für sozial- und umweltverantwortliche Blumenproduktion erarbeitet und das Gütesiegel Flower Label Program gegründet. FIAN koordiniert die europäische Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ um darüber aufzuklären, was Konsum im Norden mit Verletzungen von Arbeitsrechten auf Plantagen im Süden zu tun hat, und zeigt Alternativen auf. |













