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| Fair Flowers |
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Blumenarbeiterinnen
Produziert werden die Blumen für den Export nach Europa und Nordamerika. Während sie für Verbraucherinnen und Verbraucher ein Symbol der Liebe und Freundschaft darstellen, bedeuten sie für die Blumenarbeiterinnen und –arbeiter die Verletzung ihrer international anerkannter Arbeitsrechte und ihrer Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und Versammlungsfreiheit. Als Gegenstrategie hat FIAN gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen den Internationalen Verhaltenskodex für sozial- und umweltverantwortliche Blumenproduktion (ICC) erarbeitet. Auf seiner Basis zertifizieren die Siegelinitiativen Flower Label Program (FLP) und Fairtrade Blumenbetriebe, die würdige Arbeitsbedingungen garantieren und die Umwelt schützen. Mit der Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ nimmt FIAN gemeinsam mit den europäischen Partnerorganisationen Ekumenická Akademie Praha (Prag), Netwerk Bewust Verbruiken (Brüssel), Vamos e.V. (Münster) sowie FIAN Österreich (Wien) und FIAN Belgien (Brüssel) die Öffentliche Beschaffung, den Blumenhandel und Verbraucherinnen und Verbraucher in die Pflicht. Ziel ist, innerhalb von drei Jahren die Nachfrage nach glaubwürdig gesiegelten Blumen in den vier Kampagnenländern um 15 Prozent zu steigern. Denn je höher die Nachfrage nach glaubwürdig gesiegelten Blumen ist, desto mehr Blumenbetriebe werden die hohen Standards des Internationalen Verhaltenskodexes (ICC) einhalten.Unterstützt wird die Kampagne von der simbabwischen Frauenrechtsorganisation Kunzwana Women’s Association, Kontakt: kwa@africaonline.co.zw, und der Uganda Workers’Education Association (UWEA), Kontakt: flaviamoding@yahoo.com. Materialien der Kampagne können Sie in unserem Online-Shop bestellen. Dokumente
Links
Die Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ wird von der Europäischen Union gefördert. |
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Verbot gewerkschaftlicher Organisation, Gesundheitsgefährdung durch massiven Pestizideinsatz, Entlassung bei Schwangerschaft und Krankheit, sexuelle Belästigung, ausbeuterische Kinderarbeit - das sind für viele Blumenarbeiterinnen und –arbeiter in Afrika und Lateinamerika alltägliche Erfahrungen. Blumenproduktion wird zunehmend in Entwicklungsländer ausgelagert, um die dortigen Standortvorteile und geringen Produktionskosten zu nutzen. Neben dem günstigen Klima sind das vor allem niedrige Löhne, Steuererleichterungen und mangelnde Arbeits- und Umweltschutzgesetze. (siehe FIAN-Video:
Download Fairtrade Towns – auch durch Blumen









