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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger
04.07.2016

Erfolgreicher Workshop zu investigativem Journalismus

Watchdog Journalism - Gesellschaftspolitische Relevanz und Methodik des investigativen Journalismus am Beispiel entwicklungspolitischer Vorhaben


Foto: FIAN Deutschland e.V.

FIAN Deutschland e.V. und die Hochschule Ansbach veranstalteten am 24. Juni 2016 ein ganztägiges Seminar zu investigativen Recherchemethoden und Vorgehensweisen.

Renommierte investigative JournalistInnen aus Print-, Online- und Fernsehmedien berichteten über ihre Erfahrungen (darunter auch die aktuelle Recherche zu den Panama Papers) und gaben den Studierenden Methoden hierzu an die Hand.

Die Veranstaltung startete mit einer öffentlichen Vorlesung, in der Prof. Sabine Böhne-Di Leo (Studiengang Ressortjournalismus) , Roman Herre (FIAN Deutschland), Katrin Langhans und Christoph Lütgert über die Anknüpfungspunkte und Themen, die sich aus der Entwicklungspolitik für investigative Recherche ergeben, sprachen. Zudem ging es um grundlegende journalistische Vorgehensweisen wie die Platzierung von Nischenthemen im Mainstream, vorhandene Widerstände und die Arbeit in und mit internationalen Recherchenetzwerken. Hierbei gab es auch einen Einblick hinter die Kulissen der Recherche zu den Panama Papers und des Weltbank-Skandals.

Anschließend vermittelten Marvin Oppong und Barbara Kuepper (Journalistin) Methoden von Finanzrecherche (Verfolgung von Finanzierungsströmen) über Internet- und Social Media-Recherche bis hin zu Datenjournalismus und speziellen Tools, wie beispielsweise Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz.