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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger
31.03.2017

Neue Ausgabe von „FoodFirst“: Probeexemplar kostenlos anfordern!


Viermal im Jahr informiert das FoodFirst-Magazin über Hunger, Welternährung und das Recht auf Nahrung. Ende dieser Woche erscheint die Ausgabe 1/17. Schwerpunkt darin ist die immer wichtigere Rolle von Investmentfonds in der staatlichen Entwicklungspolitik.

Seit einigen Jahren setzt die staatliche Entwicklungspolitik immer intensiver auf den Finanzsektor. Über Beteiligungen an Banken und den Aufbau von Investmentfonds mit privaten und staatlichen Mitteln werden mittlerweile gewaltige Summen bewegt. Fonds wie beispielsweise der Africa Agriculture and Trade Investment Fund (AATIF) zeigen jedoch deutlich, wie wenig solche Investitionen mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen wie Menschenrechten, Armutsminderung oder Hungerbekämpfung zu tun haben. Der im Finanzparadies Luxemburg angesiedelte AATIF basiert auf einer Mischfinanzierung aus privaten und öffentlichen Geldern. Initiiert wurde der Fonds vom Entwicklungsministerium BMZ, Einlagen stemmen von der KfW Entwicklungsbank sowie der Deutschen Bank. Kreditnehmer sind meist Investoren, die ihrerseits ihren Sitz in Finanzparadiesen wie Mauritius haben.

Konkrete menschenrechtliche Auswirkungen solcher Finanzinstrumente sind bis auf wenige Ausnahmen unbekannt. Je stärker sich die Entwicklungshilfe in die Bereiche des internationalen Finanzkapitals begibt, desto mehr wird sie dessen Logik und Arbeitsweise übernehmen. Direkte Kredite oder Hilfsangebote an KleinbäuerInnen werden immer weiter an den Rand gedrängt.

Zu den weiteren Artikeln im Heft gehört eine Rezension von Steffen Kommers Buch „Menschenrechte wider den Hunger“. Die Mitglieder des Nepal-Arbeitskreises berichten über die jüngste Recherchereise nach Nepal und Indien (Leseprobe). FIAN-Referentin Gertrud Falk schließlich beschreibt die aktuellen Entwicklungen im Fall Mubende: die ugandische Regierung bietet den Vertriebenen einen trügerischen Deal an, sofern diese ihre Klagen fallen lassen. FIAN informiert über diese Besorgnis erregende Vorgehensweise und mahnt die Einhaltung menschenrechtlicher Pflichten an.

Ein Probeheft kann bei uns kostenlos angefordert werden.

Eine Leseprobe des FoodFirst-Magazins finden Sie hier.