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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger
01.09.2020

Neuer FIAN Fokus erschienen: Dörfer ohne Wasser - Spanien vertrocknet

Ist der Wassermangel in Spanien eine Auswirkung des Klimawandels? Nur zum Teil. Agrarindustrie, Viehzucht und illegale Brunnen sind mitverantwortlich für die wachsende Wasserknappheit. Ganze Dörfer haben kein Trinkwasser. Welche Möglichkeiten haben betroffene Menschen, ihr Recht auf Wasser zu verteidigen?


Um 18 % ist der Regen seit 1980 zurückgegangen. Dennoch wuchs die intensive Landwirtschaft allein seit dem Jahr 2000 um 21 %. Die Bewässerung stieg innerhalb eines Jahrzehnts um mehr als zehn Prozent. Knapp 80 % des verfügbaren Wassers fließen inzwischen in den Agrarsektor.

Nach Angaben des spanischen Instituts für Geologie und Bergbau führen mehr als vierzig Prozent der Oberflächengewässer wenig Wasser oder sind stark verunreinigt. Nach einer Studie des WWF Spanien sind 25 % der Grundwasserleiter überbeansprucht. Ein Grund dafür ist der jahrzehntelange Wasserraub für die Landwirtschaft.

Der neue FIAN Fokus kann hier heruntergeladen werden oder unter info(ät)fian.de als Flugblatt kostenlos bestellt werden.