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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Honduras: blutiger Konflikt auf Kosten kleinbäuerlicher Gemeinden im Bajo Aguán

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Im fruchtbaren Aguán-Tal im Norden von Honduras kämpfen Bauerngemeinden seit Jahren um ihre Recht auf Land und Nahrung. 1992 hebelte die Regierung das Agrarreformgesetz von 1962 aus. Damit ermöglichte sie drei Palmöl-Unternehmen den Erwerb von 20.000 Hektar Land, das an 3.500 Kleinbauernfamilien verteilt werden sollte. 5.700 Hektar eines für die Agrarreform frei gegebenen ehemaligen Militärgeländes wurden ebenfalls nicht den BäuerInnen gegeben. Klagen der Bauernorganisationen wurden von den Gerichten nicht verfolgt.

Seit dem Putsch 2009 wurden über 50 KleinbäuerInnen und UnterstützerInnen ermordet. Keiner der Morde wurde bisher aufgeklärt.

Im Mai 2012 führte FIAN gemeinsam mit andere Menschenrechtsorganisationen eine Öffentliche Anhörung zu den schweren Menschenrechtsverletzungen in Bajo Aguán durch. Sie wurde aufgezeichnet:

Meldungen zum Thema Bajo Aguan/Honduras

11 Treffer:
14.04.2011
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraubbajo aguan

DEG reagiert und stoppt Kredit an honduranischen Palmölproduzenten - FIAN begrüßt die menschenrechtskonforme Entscheidung

Untersuchungsmission im Bajo Aguán Nachdem FIAN der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) über die Verwicklung des honduranischen Geschäftspartners „Corporación Dinant“ in schwerwiegende Menschenrechtsverstöße berichtet hatte, entschloss sich die DEG, dieses Vertragsverhältnis nicht fortzusetzen und die Auszahlung des vereinbarten Darlehens zu stoppen. FIAN begrüßt diese Entscheidung der DEG, da sie den ihr vorgelegten Menschenrechtsberichten mit Sorgfalt nachgegangen ist und die...

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