FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger
14.09.2018

Landgrabbing auf der Spur – Bericht einer Recherchereise


Investitionen europäischer Pensionsfonds sind Mitverursacher von schweren Menschenrechtsverletzungen in Brasilien – dies waren die Ergebnisse der Recherchereise einer internationalen Delegation im vergangenen Herbst: Die 30 Menschenrechts-ExpertInnen von insgesamt 18 Organisationen dokumentierten die Folgen von großflächigen Landerwerb sowie der massiven Ausweitung des Soja-Anbaus in der brasilianischen Region MATOPIBA, welche mit der Fälschung von Landtiteln einhergeht. Hinter diesen Entwicklungen stehen häufig die Gelder ausländischer Pensionsfonds, unter anderem aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden.

Im Januar 2018 fand eine weitere Recherchereise in Europa statt, an der VertreterInnen der Betroffenen sowie FIAN International und europäische FIAN-Sektionen beteiligt waren. Dabei standen Gespräche mit Pensionskassen, europäischen Parlamentariern und der Bundesregierung auf dem Programm, um die rechtlichen Hintergründe dieser Investitionen sowie die Verantwortung der Pensionskassen und der europäischen Regierungen zu untersuchen.

Nina Bünger war Mitglied beider Recherchereisen und berichtet über die Untersuchungen und Konsultationen in Brasilien, die daraus resultierenden Forderungen sowie die Gespräche mit den Verantwortlichen in Europa.

Referentin:
Nina Bünger, ehem. Lateinamerika-Referentin von FIAN Deutschland,
Mitglied der Recherchereise zu Investitionen europäischer Pensionskassen in Brasilien und Europa


unterstützt von: Casa Brasil DO e.V., Nord Süd Forum München e.V.

Veranstaltung gefördert aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei

V.i.S.d.P.: FIAN München, c/o Arne Klevenhusen, Bruckenfischerstr.25, 81547 München