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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Pressemitteilungen

Thema
238 Treffer:
03.04.2020

Corona: Auswirkungen auf FIAN-Arbeit

Die aktuelle Corona-Pandemie lässt für uns alle die Bedeutung von Gesundheit und Solidarität spürbar werden – und natürlich wirkt sie sich auch auf die FIAN-Arbeit aus. Um unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten, arbeiten derzeit viele unserer Mitarbeiter*innen im Homeoffice. Sie erreichen uns daher momentan am besten per E-Mail oder Post. Wir rufen Sie gerne zurück. Leider muss unsere Mitgliederversammlung (MV) am 24.–26. April in Fulda entfallen. Einen Ersatztermin, der im Herbst in Köln...

01.04.2020
kleinbauernrechterecht auf nahrungmangelernährungmenschenrechtejahresthema 2020 recht auf wasser

Corona-Folgen: Neue Welternährungskrise verhindern

Regierungen müssen koordiniert auf Basis des Menschenrechts auf Nahrung vorgehen. Laut der Expertengruppe des UN-Welternährungsrats Committee on World Food Security (CFS) gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass sich die Corona-Pandemie zu einer Welternährungskrise ausweitet. Schon jetzt sind arme Bevölkerungsgruppen besonders betroffen. Die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland sieht die Staatengemeinschaft in der Pflicht, globale Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese müssen vom Welternährungsrat koordiniert...

24.03.2020
kleinbauernrechtelandgrabbingklimawandellandwirtschaftlandraub

Indigene: Kein Land, keine Nahrung, kein Leben

Brasilianische Regierung setzt Lieferung von Grundnahrungsmitteln für indigene Gemeinden aus Die brasilianische Regierung hat beschlossen, die Lieferung von Grundnahrungsmitteln an Gemeinden der Guarani-Kaiowá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul einzustellen. Die Regierung begründet den Schritt damit, dass an Menschen, die „illegal Land besetzen“, keine Nahrungsmittel geliefert werden sollen. Tatsächlich jedoch ist die Regierung ihrer verfassungsgemäßen Pflicht, die seit Generationen von Indigenen bewohnten Gebiete...

18.03.2020
klimawandelrecht auf nahrungjahresthema 2020 recht auf wasser

Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März warnt FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber. Die Organisation fordert die Bundesregierung zu einer ambitionierten und menschenrechtsbasierten Klimaschutzpolitik auf, um...

18.03.2020
kleinbauernrechteklimawandellandwirtschaftrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März warnt FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber. Die Organisation fordert die Bundesregierung zu einer ambitionierten und menschenrechtsbasierten Klimaschutzpolitik auf, um...

05.03.2020
klimawandelgeschlechtergerechtigkeitklimagerechtigkeitmenschenrechtejahresthema 2020 recht auf wasser

Verletzungen des Rechts auf Wasser: Frauen überproportional betroffen

Die „Wasserversorgung für Alle“ ist ein internationales Nachhaltigkeitsziel und wurde 2010 von den UN als Menschenrecht anerkannt. Die Staaten müssen somit der Wasserversorgung Vorrang einräumen, vor allem von marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Dennoch besitzen 2,1 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Wasser; 4,2 Milliarden haben keine geschützte und hygienische Sanitärversorgung. Frauen und Mädchen sind von den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen überproportional und in mehrfacher Weise...

12.02.2020
kleinbauernrechterohstoffabbaulandgrabbinglandwirtschaftlandraub

Kambodscha: Entzug von EU-Handelspräferenzen angesichts anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen

Die Europäischen Kommission hat heute entschieden, bestehende Handelspräferenzen für Kambodscha teilweise zu entziehen. Der Präferenzentzug gilt auch für Zucker, dessen Produktion erst durch Landgrabbing ermöglicht wurde. Die Entscheidung ist das Ergebnis eines einjährigen Untersuchungs- und Dialogprozesses zwischen EU-Kommission und der kambodschanischen Regierung. Kambodscha besitzt im Rahmen der „Alles außer Waffen“-Initiative (Everything But Arms/EBA) als eines der 47 ärmsten Länder der Welt zollfreien...

12.02.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraubmubenderecht auf nahrung

Vertriebene der Kaweri Kaffeeplantage: Ugandisches Gericht verlängert Frist zur Entscheidung über Entschädigungsangebot der Regierung

FIAN weiterhin besorgt über Sicherheit von Menschenrechtsverteidiger Peter Kayiira Baleke Im Klageverfahren von 401 Familien, die für die Kaweri Kaffeeplantage der Neumann Kaffee Gruppe vertrieben wurden, ist das gerichtlich angeordnete Mediationsverfahren noch immer nicht abgeschlossen. Am Montag, den 10. Februar hat das Hohe Gericht in Kampala erneut über den Fall beraten. Die Anwälte der Vertriebenen teilten dem Gericht mit, dass 325 der 401 Kläger schriftlich erklärt hätten, das Entschädigungsangebot der...

06.02.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraublandwirtschaftrecht auf nahrung

Landgrabbing durch Investitionen von Ärztepensionen: Neue Studie stützt Recherche-Ergebnisse

Eine im Dezember veröffentlichte Studie der Menschenrechtsorganisation FIAN deckte auf, wie internationale Investmentfonds und Pensionskassen die Existenz ländlicher Gemeinden im Nordosten Brasiliens zerstören. In Deutschland beteiligt sich die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) mit 100 Millionen US-Dollar an einem solchen Land-Fonds. Dieser hat alleine in Brasilien 133.000 Hektar Land aufgekauft. Die ÄVWL hatte die Recherche-Ergebnisse von FIAN zunächst als „haltlos“ zurückgewiesen. Nun bestätigen neue...

20.01.2020
kleinbauernrechtelandgrabbingklimawandelrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

Davos: „Partnerschaft“ von UN und Weltwirtschaftsforum beenden!

Die Vereinten Nationen und das Davoser Weltwirtschaftsforum haben eine weitreichende Partnerschaft vereinbart. Die UN-Mitgliedsstaaten wurden hierzu vorab nicht konsultiert. Prof. Heiner Flassbeck, ehem. Direktor der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), spricht anlässlich des Treffens in Davos von einer “fatalen Verbindung ”. FIAN International, Friends of the Earth, Action Aid und 240 weitere Organisationen fordern , die Kooperation zu stoppen. Vor vier Jahren beschloss die...

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