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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

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05.10.2017
klimawandellandwirtschafthungerlandraubrecht auf nahrung

Pressemitteilung: Brot für die Welt und FIAN legen Bericht zum Recht auf Nahrung vor

Den Hunger besiegen Berlin/Köln. Vor zehn Jahren explodierten weltweit die Preise für Grundnahrungsmittel. Die Zahl der Hungernden stieg auf über eine Milliarde Menschen, in Dutzenden Ländern kam es zu Unruhen. Die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen belegen, dass aktuell rund elf Prozent der Weltbevölkerung chronisch Hunger leiden. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN legen das 10. Jahrbuch zum Recht auf Nahrung vor, in dem die Hintergründe der Krise beleuchtet...

02.10.2017
kleinbauernrechteSaatgut

Pressemitteilung: UN-Menschenrechtsrat setzt Erarbeitung von Kleinbauern-Erklärung fort

Die Menschenrechtsorganisation FIAN begrüßt die Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats, die Erarbeitung der „Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ im nächsten Jahr fortzusetzen. Der Rat hat am Freitag das Mandat der zuständigen Arbeitsgruppe mit deutlicher Mehrheit verlängert: 34 Ja-Stimmen stehen zwei Nein-Stimmen und elf Enthaltungen gegenüber. Die Bundesregierung hat sich enthalten. Seit 2012 arbeitet der UN-Menschenrechtsrat an der...

15.09.2017
hunger

UN: Zahl der Hungernden steigt um 38 Millionen - trotz Rekordernten

Köln - Laut dem heute vorgestellten Bericht der Vereinten Nationen ist die Zahl der Hungernden im vergangenen Jahr auf 11% der Weltbevölkerung angestiegen. Mit 815 Millionen Menschen leiden demnach rund 38 Millionen mehr an chronischem Hunger als im Jahr zuvor. Die Trendumkehr beruht zu großen Teilen auf Negativentwicklungen in Afrika. „Die Zahlen sind niederschmetternd - angesichts globaler Rekordernten und Höchstständen bei Nahrungsmittelvorräten eine deprimierende Entwicklung“, so Philipp Mimkes,...

14.09.2017
kleinbauernrechtelandgrabbing

Presseinformation: Brasilien – Vergiftungen, Landgrabbing und Wassermangel

Eine internationale Delegation unter Beteiligung von FIAN Deutschland dokumentiert im Nordosten Brasiliens ein verheerendes Ausmaß von agrochemischen Verschmutzungen, Wassermangel und Landraub. Der expandierende Sojaanbau beeinträchtigt die Biodiversität und die Gesundheit ländlicher Gemeinden. Eine Delegation aus 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und LandexpertInnen dokumentiert derzeit im Nordosten Brasiliens umfassende Schäden durch Soja-Monokulturen und Landgrabbing. Die von der „Caravana Matopiba“...

05.09.2017
landgrabbinglandraub

Presseinformation: Delegation untersucht Auswirkung von Landgrabbing auf die Menschenrechte

Brasilien: internationale Recherchereise gestartet Heute startet eine zehntägige Recherchereise von 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und LandexpertInnen in die brasilianische Region MATOPIBA, um die Auswirkungen großer Landinvestitionen auf die soziale, ökologische und menschenrechtliche Lage der Region zu dokumentieren. Hiermit soll Licht ins Dunkel der oft kriminellen Geschäfte mit Agrarland gebracht werden. FIAN Deutschland beteiligt sich an der Recherche, um speziell die Rolle deutscher Akteure zu...

23.08.2017

General Comment zu transnationalen Unternehmen: UN-Sozialausschuss bekräftigt extraterritoriale Staatenpflichten

Der UN-Sozialausschuss hat einen Kommentar zur Geschäftstätigkeit multinationaler Firmen veröffentlicht (“General comment No. 24 on State obligations under the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights in the context of business activities”). Der Kommentar (englisch) ist einsehbar unter http://bit.ly/2vnUoTZ.  FIAN Deutschland war an der Diskussion um den General Comment beteiligt und hat eine inoffizielle deutschsprachige Zusammenfassung erstellt (siehe unten). Lesen Sie hierzu...

13.07.2017
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraub

Pressemitteilung: „Europa ist wichtiger Akteur beim globalen Landgrabbing“

Menschenrechts-Organisation FIAN legt Untersuchung vor: http://bit.ly/2sT4YBQ FIAN veröffentlicht heute eine Untersuchung über Landkonflikte in Ländern des Globalen Südens, die durch europäische Investitionen verursacht werden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Akteure aus Europa oftmals an Landgrabbing beteiligt sind und dass die Politik auf die hiermit verbundenen menschenrechtlichen Probleme bislang kaum angemessene Antworten gefunden hat. Roman Herre, Agrar-Referent von FIAN Deutschland: „Vor genau zehn...

06.07.2017
Saatgut

Pressemitteilung: Agrarinvestitionen und Landgrabbing

22 Uhr: ARD-Beitrag „G20-Gipfel: Wer profitiert vom Marshall-Plan für Afrika?“ Die ARD-Sendung „Monitor“ geht heute Abend der Frage nach, welche Auswirkungen die verstärkte Zusammenarbeit der staatlichen Entwicklungshilfe mit Finanz-Investoren und großen Agrarunternehmen hat. Hintergrund: Die Bundesregierung setzt immer mehr auf private Investoren zur Hungerbekämpfung. Häufig werden öffentliche und private Gelder gemeinsam in Infrastruktur- oder Agrarprojekte in Ländern des Südens investiert. Der Aufbau von...

04.07.2017
kleinbauernrechtelandgrabbingSaatgut

Pressemitteilung: Kritik an G20 – Satte Menschen statt satte Gewinne!

Die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland beteiligt sich mit zwei Workshops am „Gipfel für globale Solidarität“ in Hamburg, mit dem ein breites Bündnis sozialer Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen am 5. und 6. Juli einen Gegenpol zum G20-Gipfel setzen wird. FIAN kritisiert die von den G20-Staaten vertretene Politik des Vorrangs wirtschaftlicher Interessen gegenüber einer wirksamen Menschenrechtspolitik. „Das Menschenrecht auf Nahrung wird zunehmend durch Landgrabbing und Beschränkungen des Zugangs...

03.07.2017
UN-Sozialpakt

Pressemitteilung: Bundesregierung auf dem Prüfstand – Umsetzung der sozialen Menschenrechte bleibt eine wichtige Aufgabe – Zusatzprotokoll zum UN-Sozialpakt endlich ratifizieren!

Gemeinsame Erklärung zum aktuellen UN-Staatenberichtsverfahren zu den sozialen Menschenrechten Die Bundesregierung hat kürzlich (verspätet) dem UN-Sozialausschuss den 6. Deutschen Staatenbericht zu den im UN-Sozialpakt zugesicherten Rechten vorgelegt. In dem Berichtsverfahren wird geprüft, ob und wie diese Rechte umgesetzt werden – also das Recht auf Arbeit, das Recht auf soziale Sicherheit, das Recht auf Gesundheitsversorgung sowie die Rechte auf Bildung, angemessene Nahrung und Wohnung. Auch diesmal ist die...

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