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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Pressemitteilungen

Thema
241 Treffer:
04.05.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraubrecht auf nahrung

Kambodscha: Überschuldung durch exzessive Vergabe von Mikrokrediten

In Kambodscha ist der Mikrofinanzsektor im Lauf der letzten Jahre zu einer profitablen Multimilliarden-Dollar-Industrie herangewachsen. Mehr als zwei Millionen Kambodschaner*innen – rund 20 % der erwachsenen Bevölkerung – stehen derzeit bei auf Mikrofinanzdienstleistungen spezialisierten Kreditinstituten (Mikrofinanzinstitute, MFI) in der Kreide. FIAN veröffentlicht Video mit Interviews: https://youtu.be/D-ttfWUyJ70 In Folge der mangelnden Regulierung des Sektors, hoher Jahreszinssätze von bis zu 30 % (seit 2017...

29.04.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerrecht auf nahrungmangelernährung

Corona-Krise in Kambodscha: Überschuldung durch Mikrokredite führt zu Landlosigkeit und Hunger

Zinssatz von 18 % / Forderungen auch an KfW Förderbank und Entwicklungsministerium BMZ In Kambodscha droht die vom boomenden Mikrofinanzsektor verursachte Überschuldungskrise sich durch die Covid-19-Pandemie zu einem Desaster für arme Menschen auszuweiten. 134 zivilgesellschaftliche Gruppen aus Kambodscha – darunter Gewerkschaften, Bauernverbände, Basisgemeinden und Menschenrechtsorganisationen – warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einer sich anbahnenden „Enteignungskrise“. Über 2,5 Millionen...

16.04.2020

Corona: Auswirkungen auf FIAN-Arbeit

Die aktuelle Corona-Pandemie lässt für uns alle die Bedeutung von Gesundheit und Solidarität spürbar werden – und natürlich wirkt sie sich auch auf die FIAN-Arbeit aus. Um unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten, arbeiten derzeit viele unserer Mitarbeiter*innen im Homeoffice. Sie erreichen uns daher momentan am besten per E-Mail oder Post. Wir rufen Sie gerne zurück. Leider muss unsere Mitgliederversammlung (MV) am 24.–26. April in Fulda entfallen. Einen Ersatztermin, der im Herbst in Köln...

16.04.2020
kleinbauernrechteklimawandellandwirtschafthungerrecht auf nahrung

EU-Agrarpolitik menschenrechtlich ausrichten!

Anlässlich des Internationalen Tags des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April unterstützt FIAN Deutschland die Forderung des Europäischen Verbands kleinbäuerlicher Organisationen (ECVC), die durch den SARS-CoV-2-Virus ausgelöste Krise dafür zu nutzen, die Diskriminierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu beseitigen. 49 Organisationen und Wissenschaftler haben sich heute mit diesem Anliegen in einem Offenen Brief an die EU-Kommission gewendet. FIAN fordert darüber hinaus Bundeslandwirtschaftsministerin...

01.04.2020
kleinbauernrechterecht auf nahrungmangelernährungmenschenrechtejahresthema 2020 recht auf wasser

Corona-Folgen: Neue Welternährungskrise verhindern

Regierungen müssen koordiniert auf Basis des Menschenrechts auf Nahrung vorgehen. Laut der Expertengruppe des UN-Welternährungsrats Committee on World Food Security (CFS) gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass sich die Corona-Pandemie zu einer Welternährungskrise ausweitet. Schon jetzt sind arme Bevölkerungsgruppen besonders betroffen. Die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland sieht die Staatengemeinschaft in der Pflicht, globale Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese müssen vom Welternährungsrat koordiniert...

24.03.2020
kleinbauernrechtelandgrabbingklimawandellandwirtschaftlandraub

Indigene: Kein Land, keine Nahrung, kein Leben

Brasilianische Regierung setzt Lieferung von Grundnahrungsmitteln für indigene Gemeinden aus Die brasilianische Regierung hat beschlossen, die Lieferung von Grundnahrungsmitteln an Gemeinden der Guarani-Kaiowá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul einzustellen. Die Regierung begründet den Schritt damit, dass an Menschen, die „illegal Land besetzen“, keine Nahrungsmittel geliefert werden sollen. Tatsächlich jedoch ist die Regierung ihrer verfassungsgemäßen Pflicht, die seit Generationen von Indigenen bewohnten Gebiete...

18.03.2020
klimawandelrecht auf nahrungjahresthema 2020 recht auf wasser

Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März warnt FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber. Die Organisation fordert die Bundesregierung zu einer ambitionierten und menschenrechtsbasierten Klimaschutzpolitik auf, um...

18.03.2020
kleinbauernrechteklimawandellandwirtschaftrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März warnt FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber. Die Organisation fordert die Bundesregierung zu einer ambitionierten und menschenrechtsbasierten Klimaschutzpolitik auf, um...

05.03.2020
klimawandelgeschlechtergerechtigkeitklimagerechtigkeitmenschenrechtejahresthema 2020 recht auf wasser

Verletzungen des Rechts auf Wasser: Frauen überproportional betroffen

Die „Wasserversorgung für Alle“ ist ein internationales Nachhaltigkeitsziel und wurde 2010 von den UN als Menschenrecht anerkannt. Die Staaten müssen somit der Wasserversorgung Vorrang einräumen, vor allem von marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Dennoch besitzen 2,1 Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Wasser; 4,2 Milliarden haben keine geschützte und hygienische Sanitärversorgung. Frauen und Mädchen sind von den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen überproportional und in mehrfacher Weise...

12.02.2020
kleinbauernrechterohstoffabbaulandgrabbinglandwirtschaftlandraub

Kambodscha: Entzug von EU-Handelspräferenzen angesichts anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen

Die Europäischen Kommission hat heute entschieden, bestehende Handelspräferenzen für Kambodscha teilweise zu entziehen. Der Präferenzentzug gilt auch für Zucker, dessen Produktion erst durch Landgrabbing ermöglicht wurde. Die Entscheidung ist das Ergebnis eines einjährigen Untersuchungs- und Dialogprozesses zwischen EU-Kommission und der kambodschanischen Regierung. Kambodscha besitzt im Rahmen der „Alles außer Waffen“-Initiative (Everything But Arms/EBA) als eines der 47 ärmsten Länder der Welt zollfreien...

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