FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Pressemitteilungen

Thema
218 Treffer:
19.02.2013
kohleimportehungerrohstoffabbaurecht auf nahrung

Humanitäre Krise in kolumbianischer Kohleregion

Die Menschen in der Gemeinde El Hatillo leiden Hunger, weil in direkter Umgebung Millionen Tonnen Kohle für den Export gefördert werden – auch nach Deutschland Köln, 19. Februar 2013. FIAN und die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien haben sich heute mit einem offenen Brief an den kolumbianischen Präsidenten gewandt und auf die humanitäre Krise in der Gemeinde El Hatillo (Department Cesar) hingewiesen. Darin fordern die Organisationen, dass Kolumbien seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen nachkommt und die...

05.02.2013
recht auf nahrung

Mit der heutigen Ratifizierung durch Uruguay tritt Beschwerdeverfahren zum UN-Sozialpakt in Kraft

Bundesregierung verweigert sich Köln, 5. Februar 2013. Uruguay hat heute bei den Vereinten Nationen als zehnter Staat die Ratifikation des Individualbeschwerdeverfahrens zum Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) hinterlegt. Damit tritt in drei Monaten ein Beschwerdeverfahren in Kraft, mit dem sich Menschen, die sich in ihren Sozialen Menschenrechten verletzt sehen, nach Ausschöpfung der nationalen Rechtsmittel an die Vereinten Nationen wenden können. Die...

29.01.2013
recht auf nahrung

Hungerbekämpfung à la Dirk Niebel

Entwicklungsministerium wird Schritt für Schritt zur Interessensvertretung der Agrarindustrie umgebaut Köln, 29. Januar 2013. Mit seinem heutigen „CEO Roundtable” und dem damit verbundenen Treffen mit Lobbyisten der agrarindustriellen Landwirtschaft wie Bill Gates und Bayer CropScience-Vorstandschef Liam Condon setzt Dirk Niebel ein weiteres Zeichen für die Umstrukturierung des Entwicklungsministerium hin zu einer Interessensvertretung der deutschen und internationalen Agrarindustrie. Vor der privilegierte Rolle...

18.01.2013
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraublandwirtschaft

Global Forum for Food and Agriculture: Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften bleiben außen vor

Heute startet Internationale Grüne Woche in Berlin Die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften kommen beim heute angelaufenen „Global Forum for Food and Agriculture“ (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche zu kurz – davor warnt die Menschenrechtsorganisation FIAN. Bezeichnenderweise finden sich auf dem Internationalen GFFA-Podium am Samstag kein einziger Vertreter kleinbäuerlicher Gemeinschaften, dafür aber mit Jürgen Fitschen von der Deutschen Bank und Peter Brabeck-Letmathe, Präsident des Verwaltungsrats von Nestlé,...

13.12.2012
kleinbauernrechtelandgrabbingexistenzsichernde löhnehungerlandraub

Bitter-süße Weihnachten: Zucker mit Beigeschmack auf dem Gabentisch

Köln, 13. Dezember 2012. Zimtsterne, Weihnachtsschokolade, Fruchtpunsch – der Bedarf an Zucker ist zurzeit besonders groß. Dass Zucker in Europa billig zu haben ist, hat seinen Grund: Immer mehr Zuckerimporte gelangen durch die „Entwicklungshilfe“ im Rahmen der Everything-But-Arms-Initiative („Alles-außer-Waffen“) der Europäischen Union zu uns. Doch der Import hat seine Schattenseiten: Für den grenzenlos billigen Zucker wird in Kambodscha ländliche Bevölkerung von ihrem Land vertrieben. FIAN-Agrarreferent Roman...

10.12.2012
kleinbauernrechtelandgrabbinggeschlechtergerechtigkeitexistenzsichernde löhnelandwirtschaft

Bundesregierung blockiert Konvention für Kleinbauernrechte – FIAN startet neue Kampagne

Köln, 10. Dezember 2012. Am heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte startet FIAN Deutschland mit www.kleinbauernrechte-jetzt.de eine Kampagne für die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Aufgrund von vielfachen Menschenrechtsverletzungen sind diese überproportional stark von Hunger betroffen. FIAN setzt sich deswegen für eine internationale Konvention für die Rechte von Kleinbauern und Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ein. Die deutsche Bundesregierung lehnt dies jedoch ab.Der...

10.10.2012
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraubrecht auf nahrung

Einfluss von Unternehmen auf Hungerbekämpfung wächst rasant

Regulierung der Privatwirtschaft darf kein Tabu sein Berlin/Köln, 10. Oktober 2012. Der Hunger in der Welt ist menschengemacht. Mitverursacher ist paradoxerweise auch die globale Lebensmittel- und Agrarindustrie. Darauf haben das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN am Mittwoch in Berlin hingewiesen. Bei der Vorstellung des „Jahrbuchs zum Recht auf Nahrung 2012“ forderten Vertreter beider Organisationen die Politik auf, die lokalen Produzenten ins Zentrum einer...

05.10.2012
kleinbauernrechteexistenzsichernde löhnehungerlandwirtschaftrecht auf nahrung

Tag für menschenwürdige Arbeit: Recht auf Nahrung von Arbeiterinnen und Arbeitern schützen

Köln/Münster, 5. Oktober 2012. Der Mindestlohn in den Produktionsländern der globalisierten Blumenindustrie liegt oft unterhalb der Existenzsicherung. Daran erinnern FIAN und Vamos Münster anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am Sonntag, den 7. Oktober.Darüber hinaus kommt es vor, dass Unternehmen Löhne und Sozialversicherungsbeiträge nicht auszahlen. Wenn die Betroffenen sich wehren, müssen sie mit Entlassung und Aussperrung rechnen.Diese Praktiken gefährden das Menschenrecht auf Nahrung der...

04.10.2012
hungerernährungsarmut in deutschlandrecht auf nahrung

FIAN-Stellungnahme an den UN-Menschenrechtsrat: Asylbewerberleistungsgesetz verstößt gegen Menschenrechte

Köln, 4. Oktober 2012. Das Asylbewerberleistungsgesetz verstößt aus Sicht der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN gegen international geschütze Menschenrechte. In einer Stellungnahme an den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen fordert FIAN neben der Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes einen stärkeren Fokus der Politik auf Ernährungsarmut und eine Neuberechnung der Regelsätze bei Hartz IV.FIAN begrüßt in der Stellungnahme die Entscheidung des Bundesverfassunggerichts zur Höhe der...

25.09.2012
landgrabbinghungerlandraublandwirtschaftbajo aguan

Landkonflikt in Honduras fordert weiteren Toten

Köln/Bajo Aguán (Honduras), 25. September 2012. Die Schreckensmeldungen aus dem honduranischen Bajo Aguán reißen nicht ab: Antonio Trejo, einer der Rechtsanwälte der Bauernorganisationen, die sich für eine gerechte Landverteilung einsetzen, wurde am Samstag ermordet. Damit steigt die Zahl der Toten dieses Landkonflikts weiter an: Über 50 Menschen kamen bereits ums Leben.Hintergrund der andauernden Gewalt ist der seit September 2009 schwelende Landkonflikt zwischen 3.500 Bauernfamilien und drei großen...

Suchergebnisse 191 bis 200 von 218