FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Liebe LeserInnen, liebe FIAN-Interessierte,

der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ist erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen. Das 44. Treffen des Komitees für Welternährungssicherheit in Rom (CFS) in der vergangenen Woche ist ohne mediale Beachtung zu Ende gegangen: am diesjährigen Welternährungstag haben wir also wenig Grund zu feiern. Vielmehr müssen wir – engagierter und beherzter denn je – dem Hunger den Kampf ansagen.
In der Jubiläumsausgabe des „Right to Food and Nutrition Watch“ können Sie sich ein Bild von den aktuellen Bedrohungen für die Welternährung machen. Der jährlich erscheinende Bericht wird seit der Nahrungsmittelkrise von 2007/2008 von FIAN, Brot für die Welt und Partnergruppen aus aller Welt verfasst.
FIAN setzt sich für ein UN-Abkommen zur Regulierung transnationaler Unternehmen ein („Treaty“). Anbei erfahren Sie, wie der Verhandlungsstand ist und wie Sie sich in die Kampagne einbringen können, damit Menschenrechte endlich vor Konzerninteressen gestellt werden.
Am 11. Oktober befasste sich der UN-Sozialausschuss erstmals mit dem sechsten Staatenbericht der Bundesregierung. FIAN war mit weiteren Partnern vor Ort. Außerdem ist das neue FoodFirst-Magazin erschienen, unter anderem mit einem Interview zur Ernährungssituation in Indien.

Eine aufschlussreiche und intensive Lektüre wünscht Ihnen
FIAN Deutschland e.V.

 FIAN aktuell Welternährungstag

Zum gestrigen Welternährungstag macht FIAN auf die zentrale Rolle von KleinbäuerInnen für die Welternährung aufmerksam. Obwohl diese 70% der Nahrungsmittel weltweit produzieren, sind sie am häufigsten von Hunger betroffen. Ein Paradox, das es zu bekämpfen gilt. FIAN setzt sich mit einer Petition dafür ein, dass sich die EU aktiv an der Ausarbeitung der „UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und anderen Personen, die in ländlichen Regionen arbeiten" einsetzt. Mehr zum Welternährungstag hier.
 Publikation Right to Food and Nutrition Watch

Ein trauriges Jubiläum: der zehnte „Right to Food and Nutrition Watch“ erinnert an die weltweite Nahrungsmittelpreiskrise vor zehn Jahren, welche der Anlass für die erste Ausgabe war. Waren die Zahlen der hungernden Weltbevölkerung seitdem rückläufig, wurde von der FAO im vergangenen Jahr eine Trendwende festgestellt. Um den „Watch“ überflüssig und SDG 2 („Zero Hunger“) wahr werden zu lassen, muss daher noch viel passieren. Wie Sie FIAN im Kampf gegen den Hunger unterstützen können, erfahren Sie hier. Den kompletten „Watch“ in englischer Sprache gibt es hier zu lesen.
 FIAN Aktion Regulierung transnationaler Konzerne

Im letzten Newsletter haben wir das gemeinsame Positionspapier der „Treaty Alliance Deutschland“ zur Regulierung internationaler Firmen vorgestellt. Heute wollen wir auf die aktuelle taz-Beilage zum geplanten UN-Abkommen hinweisen. Diese wurde von FIAN mitveröffentlicht (gedruckte Exemplare können bei uns angefordert werden). In der kommenden Woche findet die dritte Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe im UN-Menschenrechtsrat statt. Hier kommen Sie zu unserer Aktionsseite.
 FIAN vernetzt UN-Sozialpakt

Die ehemalige FIAN-Geschäftsführerin Ute Hausmann sowie Partnergruppen vom Forum Menschenrechte nahmen in der vergangenen Woche an der ersten Sitzung des UN-Sozialausschusses zum sechsten deutschen Staatenbericht teil. In einem Redebeitrag forderte Hausmann den Ausschuss auf, Fragen zu den Themen Ernährungssicherheit und Zugang zu Land in den Fragenkatalog an die Bundesregierung aufzunehmen. Hier erfahren Sie mehr dazu.
 Publikation FoodFirst

Das neue FoodFirst-Magazin ist erschienen! Die aktuelle Ausgabe befasst sich im Schwerpunkt mit dem UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte. Im Heft befinden sich hierzu FIAN-Aktionspostkarten, die bei uns im Büro bestellt werden können. Weitere spannende Texte wie das Interview mit dem Soziologen Prof. Hanns Wienold über die hungernde indische Landbevölkerung warten auf unsere LeserInnen. Gerne senden wir Ihnen ein kostenloses Probeexemplar zu – hier anfordern.
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Nächste Termine

++ Montag, 23. Oktober 2017, Frankfurt/Main: Frankfurt: Geschichten des Gelingens: Satte Menschen statt satte Gewinne! Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt/Main.

++Donnerstag, 26.Oktober 2017, FIAN Webinar „Durchsetzung des Züchterschutzes im Saatgutrecht westafrikanischer Staaten“.

++Mittwoch, 8. November 2017, Hagen: Diskussion „Landgrabbing“. Ort: VHS Hagen.

++ Montag, 13. November 2017, Marl: Saatgut - Konzerne greifen nach unserer Ernährungsgrundlage. Ort: VHS Marl die Insel, Bergstraße 230, 45768 Marl, R 141 (alter Lesesaal).

++Dienstag, 14. November, FFM: Vortrag und Podium „Ernährung weltweit sichern“ im Rahmen der Fair Finance Week. Ort:Großer Saal Dominikaner Kloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt am Main.

++Freitag, 24. November 2017, Köln: „Wem gehört das Land?“, Film und Filmgespräch, Ort: FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln.

++Freitag, 19. Januar 2017, Berlin: FIAN unterstützt „Wir haben es satt“ Demo und Schnippeldisko.
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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern.
 

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