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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger


Liebe Leser*innen, liebe FIAN-Interessierte
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in der vergangenen Woche fand in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Die Vereinten Nationen hatten bereits im Sommer eine weitreichende Partnerschaft mit dem WEF beschlossen. Prof. Heiner Flassbeck, ehemaliger Direktor der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), nennt die Kooperation in seinem Beitrag für FIAN eine „fatale Verbindung“. Auch nach Ansicht von FIAN kann eine Lobbyorganisation kein gleichberechtigter Partner der Staatengemeinschaft sein.
 
Als fatal kann auch die Beteiligung der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) am US-amerikanischen Pensionsfonds TIAA bezeichnet werden. Die ÄVWL hat dort 100 Millionen US-Dollar investiert. Eine aktuelle FIAN-Studie zeigt, wie die Pensionsgelder Landgrabbing und die Expansion der Agrarindustrie in Brasilien anheizen. Hier können Sie sich an der Unterschriftenaktion von FIAN beteiligen.

FIAN Deutschland e.V.

 Uganda Menschenrechtler verhaftet

Vor über einem Monat ist Peter Kayiira, Sprecher der Vertriebenen der Kaweri Coffee Plantation in Uganda festgenommen worden. Die Verhaftung erfolgte kurz nach seiner Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung am Hohen Gericht in Kampala; diese stand im Zusammenhang mit der Vertreibung im Bezirk Mubende im Jahr 2001. Formal ist eine nicht gezahlte Geldschuld als Haftgrund angegeben. Zeitpunkt und Umstände der Verhaftung legen aber einen politischen Hintergrund nahe. Bei der Verhandlung hatte der ugandische Staatsanwalt ein Angebot zur Entschädigung der Vertriebenen vorgestellt, das Peter Kayiira und andere Vertriebene als viel zu gering ablehnen. FIAN setzt sich seitdem intensiv für seine Freilassung ein.
 Davos / Schweiz Weltwirtschaftsforum

Die UN und das Weltwirtschaftsforum haben eine weitreichende „Partnerschaft“ vereinbart. Prof. Heiner Flassbeck, ehem. Direktor der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), spricht anlässlich des Treffens in Davos von einer „fatalen Verbindung”. FIAN International, Friends of the Earth, Action Aid und 240 weitere Organisationen fordern, die Kooperation zu stoppen. Die fortschreitende Ausrichtung der Vereinten Nationan auf eine unternehmerische Handlungslogik führt zu einer Delegitimierung und Schwächung der UN. .
 Brasilien Postkarte senden: Landraub stoppen

In einer neu veröffentlichten Studie zeigen wir, wie der Landkauf internationaler Investmentfonds und Pensionskassen die Existenz ländlicher Gemeinden im Nordosten Brasiliens zerstört. In Deutschland beteiligt sich die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) mit 100 Millionen US-Dollar an einem solchen Land-Fonds. Unterstützen Sie unsere Postkarten- und Unterschriftenaktion. Fordern Sie die ÄVWL auf, Menschenrechte bei ihren Anlagen zu respektieren. Die Studie und die Postkarten können kostenlos bei FIAN bestellt werden (Info@Fian.de).
 Berlin Agrarwende: Wir Haben Es Satt

Bevor es wieder zur großen „Wir haben es satt!“-Demo am Brandenburger Tor ging, sorgte FIAN auf der Schnippeldisko zusammen mit vielen anderen Aktivisten*innen für das leibliche Wohl. Die gemeinsame Vorbereitung der gigantischen veganen Suppe und anderen Basics für die Demo wurde mit Livemusik unterstützt. Außerdem gab es Vorträge – auch von FIAN Referentin Gertrud Falk – und Workshops zu Themen wie Recht auf Wasser, Agrarpolitik oder Klimawandel. Ein paar Eindrücke und den neuen FIAN-RAP „Dignity has to be everyone’s reality!“ finden Sie hier hier.
   
 

 

Nächste Termine
 

++3. Februar: Web-Seminar: Initiative Lieferkettengesetz für Umwelt-Engagierte.

++18. Februar: Vortrag: Land- und Watergrabbing in Lateinamerika, Köln.

++18. Februar: Programm zum Saatgutfestival Köln 2020!

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+ 4. März: Web-Seminar: Einsatz für ein Lieferkettengesetz.

++24.-26. April: SAVE THE DATE: FIAN Mitgliederversammlung, Fulda.
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Gottesweg 104
50939 Köln
Telefon: (0049) 02 21 - 47 44 91 10
Telefax: (0049) 02 21 - 47 44 91 11

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Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tim Engel, Giovanna Enea, Maren Staeder

FIAN Beirat:
• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
• Prof. Dr. Stefan Selke, Soziologe
• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, ehem. Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 5 und 6 TMG: Philipp Mimkes

Verantwortlich für das Internetangebot: Philipp Mimkes

Registergericht: Amtsgericht Köln, Nr. VR 15838
 

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