FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Liebe LeserInnen, liebe FIAN-Interessierte,

über die hohe Beteiligung an der Mitgliederversammlung und den begleitenden Veranstaltungen haben wir uns sehr gefreut. Vielen Dank an alle für die lebhafte und konstruktive Diskussion. Wir hoffen, dass wir vieles davon in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen können.

Außerdem stellen wir Ihnen den neugewählten Vorstand vor und weisen Sie auf die Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 hin. Auch im laufenden Jahr gibt es viele Neuigkeiten: neben der Gründung der zweiten Lokalgruppe innerhalb von 12 Monaten – der Lokalgruppe Ruhrgebiet – möchten wir Sie insbesondere auf die TV-Dokumentation zu fehlgeleiteter Entwicklungshilfe hinweisen. FIAN hat die Recherchen hierzu unterstützt.

Zudem möchten wir Sie herzlich einladen, sich für das Seminar „Hunger, ein Exportschlager aus Deutschland?“ in Kochel am See anzumelden und Sie dazu aufrufen, die Petition für die Anerkennung der Rechte von KleinbäuerInnen zu unterstützen.

Eine aufschlussreiche und intensive Lektüre wünscht Ihnen

FIAN Deutschland e.V.

Unsere Themen im Überblick:

FIAN aktiv!  

Protest gegen Fusion von Bayer und Monsanto

Entwicklungshilfe

Doku: Geschäft für Finanzinvestoren und Konzerne

FIAN intern!

Gut besuchte Mitgliederversammlung in Göttingen

Lokalgruppe Ruhrgebiet erfolgreich gegründet

Jahresbericht 2016 veröffentlicht

Petition

Video: Ohne KleinbäuerInnen keine Nahrung!

Termin

Kochel am See: Hunger, ein Exportschlager aus Deutschland?

FIAN vernetzt!

Forderungen zur Bundestagswahl vorgestellt

 FIAN aktiv! Protest gegen Fusion von Bayer und Monsanto

Bei der Hauptversammlung der Bayer AG in Bonn demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen die geplante Übernahme von Monsanto durch den Bayer-Konzern. FIAN Deutschland und Bündnispartner wie Aktion Agrar, MISEREOR und AbL beteiligten sich an dem Protest. Über die verheerenden Folgen einer solchen Fusion und die Risiken für die Welternährung haben wir vor Ort mit dem Dossier „Bayer & Monsanto – Bleibt uns vom Acker“ informiert. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Entwicklungshilfe Doku: Geschäft für Finanzinvestoren und Konzerne

Deutsche Tiefkühlpizza für Kenia, Megafarmen in Sambia, neue Pestizidmärkte für Chemieriesen wie Bayer – die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf Förderung der Privatwirtschaft. Arme Menschen, die eigentlich Ziel von Entwicklungshilfe sein sollten, bleiben außen vor. Die TV-Dokumentation „Konzerne als Retter?“ untersucht, was dieses Credo in der Praxis bedeutet.
FIAN hat die Recherchen des Filmteams unterstützt. Die Dokumentation berichtet unter anderem über Fälle in Sambia, zu denen FIAN seit langem arbeitet.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Den Film finden Sie hier zum Nachgucken in der Arte-Mediathek.
 FIAN intern! Gut besuchte Mitgliederversammlung in Göttingen

Vom 12. bis 14. Mai fand in Göttingen die diesjährige FIAN-Mitgliederversammlung statt. Der gut besuchte öffentliche Vortrag von Anja Banzhaf zum Thema „Wer die Saat hat, hat das Sagen“ und die musikalischen Lesung „MAIZ“ des Kollektivs Tonali waren ein gelungener Auftakt für ein produktives und spannendes Wochenende.
Über die Wahl des neuen Vorstands, die Arbeit der Lokalgruppen und Arbeitskreise sowie weitere Neuigkeiten können Sie sich hier informieren.
 FIAN intern! Lokalgruppe Ruhrgebiet erfolgreich gegründet

FIAN Deutschland freut sich über tatkräftige Unterstützung durch die neugegründete Lokalgruppe Ruhrgebiet. Nach der Gründung unseres Ablegers in Bremen ist dies bereits die zweite neue Lokalgruppe innerhalb eines Jahres! Die Gruppe im westlichen Ruhrgebiet besteht aus motivierten Freiwilligen, die sich ehrenamtlich für das Recht auf Nahrung einsetzen möchten.
Falls auch Sie sich im Ruhrgebiet engagieren möchten, finden sie hier weitere Informationen und den Kontakt zur Gruppe.
 FIAN Intern! Jahresbericht 2016 veröffentlicht

Der neue Jahresbericht schildert die Arbeit FIANs aus dem Vorjahr. Der Rückblick beinhaltet neben der Darstellung der Fallarbeit in Sambia, Uganda und Ecuador auch eine Zusammenfassung der Ereignisse rund um das Jahresthema „UN-Recht statt Unrecht". Außerdem finden sich dort die im Zug der Initiative Transparente Zivilgesellschaft veröffentlichten Finanzen und aktiven Projekte sowie die FIAN-Höhepunkte aus 2016.
Den Jahresbericht 2016 finden Sie hier.
 Petition Video: Ohne KleinbäuerInnen keine Nahrung!

Ein neuer Video-Clip fordert einen besseren Schutz und die Anerkennung der Rechte von KleinbäuerInnen. Rund 70% der weltweiten Lebensmittel werden von KleinbäuerInnen produziert, diese tragen somit zu einem wesentlichen Teil der Nahrungsversorgung bei. Dennoch sind ihre Rechte nicht geschützt, so dass sie immer wieder Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden. Unterstützen Sie die Petition für eine „UN-Erklärung zum Schutz von KleinbäuerInnen“ und fordern Sie die EU auf, sich konstruktiv an den Verhandlungen zu beteiligen.
Das von FIAN produzierte Video finden Sie hier.
Die Petition können Sie hier unterzeichnen.
 Termin Kochel am See: Hunger, ein Exportschlager aus Deutschland?

Weltweit hungern rund 800 Millionen Menschen, 90 Prozent davon chronisch. Die Gründe hierfür liegen in Macht-Strukturen, die große Bevölkerungsgruppen ausgrenzen und benachteiligen. Durch die zunehmende Einbindung von Unternehmen in die staatliche Entwicklungszusammenarbeit stehen deren Profitinteressen oft stärker im Fokus als die Rechte der Hungernden. Auch die Politik der Bundesregierung führt zu Hunger im Ausland.
Weitere Informationen sowie das Programm zum Seminar finden Sie hier.
 FIAN vernetzt! Forderungen zur Bundestagswahl vorgestellt

Das Forum Menschenrechte hat am 15. Mai in Berlin seine Forderungen zur Bundestagswahl vorgestellt. An der Ausarbeitung hatte sich auch FIAN beteiligt. Insgesamt 115 Einzelforderungen sind in dem Katalog aufgelistet. Das Forum Menschenrechte verlangt, dass die Menschenrechte als verbindliche Leitlinien der Politik anerkannt und in allen Politikbereichen kohärent und konsistent umgesetzt werden.
Die Forderungen im Einzelnen und die Positionen der eingeladenen Politiker können Sie hier nachlesen.
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Nächste Termine

++ Mittwoch, 14. Juni 2017, 18:30 Uhr, Tübingen: Land - Lebensgrundlage oder Handelsware. Ort: Weltethos Institut, Hintere Grabenstraße 26, 72070 Tübingen.

++ Freitag, 16. Juni 2017, 11:00 Uhr bis Samstag, 17. Juni 2017, 17:00 Uhr, Berlin: Crashkurs Rohstoffpolitik. Weitere Informationen finden Sie hier.

++ Montag, 19. Juni 2017, 18:00 bis 19:00 Uhr, Online: „Webinar „Saatgutpolitik in der Entwicklungszusammenarbeit: das Beispiel Mosambik“. Ort: Online. Hier anmelden.

++ Freitag, 23. Juni 2017 bis Sonntag, 25. Juni 2017, Kochel am See: Hunger, ein Exportschlager aus Deutschland?. Ort: Schloss Aspenstein, Am Aspensteinbichl 9-11, 82431 Kochel am See. Weitere Informationen finden Sie hier.

++ Mittwoch, 05. Juli 2017 bis Donnerstag, 06. Juli 2017, Hamburg: FIAN beim „Gipfel für globale Solidarität“. Ort: Zinnschmelze, Maurienstraße 19, 22305 Hamburg. Weitere Informationen finden Sie hier.
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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern.
 

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