FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger


Liebe LeserInnen, liebe FIAN-Interessierte
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am 10. Dezember 1948 unterzeichnete die UN-Vollversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Die AEMR enthält in Artikel 25 das Recht auf „einen Lebensstandard, der (...) Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung“, auf den sich FIAN in seiner Arbeit unmittelbar bezieht. FIAN nimmt das 70. Jubiläum daher zum Anlass, eine Artikel-Serie zu den „Herausforderungen und Perspektiven für Soziale Menschenrechte“ zu veröffentlichen.

Im Fall Mubende haben wir mit der Unterstützung vieler Mitglieder eine Mahnwache vor der ugandischen Botschaft in Berlin durchgeführt. Der Vertreter der Botschaft bezeichnete die Vertreibung im Gespräch mit FIAN als „Fehler“. Bislang folgten aus dieser Einsicht jedoch noch keine Konsequenzen.


Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen

FIAN Deutschland e.V.


 FIAN Aktuell Artikel-Serie 70 Jahre AEMR

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist als Völkergewohnheitsrecht anerkannt. Die zunehmende Repression in vielen Teilen der Welt – aber auch die zunehmende Abschottung Europas – zeigt jedoch, unter welchem Druck die Menschenrechte bis heute stehen. FIAN wird bis zum Jubiläum im Dezember jede Woche einen Beitrag von Menschenrechts-ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen publizieren. Den Anfang machten ein Text von Prof. Dr. Henning Hahn zu Fragen globaler Gerechtigkeit sowie ein Artikel von Dr. Rolf Künnemann zur Regulierung multinationaler Unternehmen. Alle Artikel werden auf dieser Seite gesammelt.
 FIAN Aktion Mahnwache vor ugandischer Botschaft

Vom 5. bis 7. September organisierte FIAN eine Mahnwache vor der ugandischen Botschaft in Berlin. Dabei wurde an die Vertreibung von 4.000 Menschen zugunsten der Kaweri Kaffee Plantage im Jahre 2001 erinnert. Mit Fotos und Transparenten wurden die PassantInnen sowie die Angehörigen der Botschaft informiert; zudem wurde die Vertreibung schauspielerisch nachgestellt. FIAN übergab einem Vertreter der Botschaft Forderungen der Vertriebenen sowie die Empfehlungen des UN-Sozialausschusses. Weitere Informationen zum Fall Mubende gibt es hier.
 FIAN Veröffentlichung Parallelbericht an UN-Sozialausschuss

FIAN hat in Kooperation mit dem Forum Menschenrechte zwei Parallelberichte an den UN-Sozialausschuss eingereicht. Dabei wird einerseits auf die „extraterritorialen Staatenpflichten“ von Deutschland eingegangen, zum Beispiel im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen als Folge deutscher Investitionen im Ausland. Ein Bericht zu Inlandsthemen thematisiert u.a. die mangelnde Anwendung des UN-Sozialpakts vor deutschen Gerichten, die notwendige Anpassung von Hartz IV Regelsätzen zur Deckung des Existenz-minimums sowie die zunehmende Land-Konzentration in Deutschland. FIAN wird an der Ausschuss-Sitzung in Genf teilnehmen.
 FIAN Veröffentlichung Factsheets zu Kolumbien

Trotz des im September 2016 unterzeichneten Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla steht das Land weiterhin vor vielen Konflikten. Besonders die ungleiche Verteilung von Land, der Abbau von Rohstoffen mit den damit einhergehenden Menschenrechts-verletzungen und die Gewalt gegen MenschenrechtsverteidigerInnen stellen das Land vor große Herausforderungen. Als Teil von „kolko – Menschenrechte für Kolumbien“ hat FIAN an der Erstellung von drei FactSheets mitgewirkt. Sie finden sie hier zum Nachlesen.
 FIAN aktuell UN-Treaty

Immer wieder führen Geschäfte multinationaler Unternehmen zu Umweltschäden oder Menschenrechts-verletzungen. Nur im Ausnahmefall landen die verantwortlichen Firmen jemals vor Gericht. FIAN setzt sich als Teil der „Treaty-Allianz“ für ein völkerrechtliches Abkommen ein, welches den Vorrang von Menschenrechten vor Investoreninteressen verbindlich festschreibt. Die nächste Verhandlungsrunde findet Mitte Oktober in einer Arbeitsgruppe des Menschenrechts-Rats statt. FIAN hat zur Unterstützung eine Postkarten-Kampagne gestartet. Anlässlich der anstehenden Verhandlungen in Genf haben wir dem Kanzleramt über 1.000 Unterschriften und Postkarten übergeben.
   
   
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Nächste Termine

++Freitag, 21. September, Berlin: Filmgespräch mit FIAN im Rahmen des „Human Rights Film Festival Berlin“.

++Montag, 24. September, Bonn: Filmgespräch "Das Grüne Gold".

++Mittwoch, 26. September, Altensteig: Vortrag und Diskussion mit FIAN Deutschland: „Das Menschenrecht auf Nahrung

++Donnerstag, 27. September, Berlin: Workshop: Rechte für Menschen – Verantwortung für Unternehmen – Pflichten für Staaten.

++ Montag, 1.Oktober, Berlin: Filmvorführung und Gespräch: Der Fall Mubende.

++Samstag, 6. Oktober, München: Demo- Mia ham's satt.

++Montag, 8. Oktober, Webinar: Deutschlands Beitrag zur Klimafinanzierung.

++12.-14. Oktober, Köln: MultiplikatorInnen Seminar zum Klima-Planspiel.

++Montag, 15. Oktober, München: Agrartreibstoffe und Menschenrechte.

++Dienstag, 23. Oktober, Webinar: Umsiedelungen im Südpazifik als Folge des Klimawandels.
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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern.
 

Spendenkonto
FIAN Deutschland e.V. - GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum
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Impressum

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Briedeler Straße 13
50969 Köln
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Telefax: (0049) 02 21 - 47 44 91 11

fian(ät)fian.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tim Engel, Giovanna Enea, Maren Staeder

FIAN Beirat:
• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Friederike Diaby-Pentzlin, Wirtschaftsvölkerrechtlerin
• PD Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
• Prof. Dr. Stefan Selke, Soziologe
• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 5 und 6 TMG: Philipp Mimkes

Verantwortlich für das Internetangebot: Philipp Mimkes

Registergericht: Amtsgericht Köln, Nr. VR 15838
 

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