FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger


Liebe Leser*innen, liebe FIAN-Interessierte
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zum heutigen Welternährungstag veröffentlichen FIAN und Brot für die Welt die 11. Ausgabe des Right to Food and Nutrition Watch, dem Jahrbuch zum Recht auf Nahrung. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe steht die Rolle von Frauen in den weltweiten Ernährungssystemen. Ein kostenloses Exemplar (engl.) senden wir gerne zu: info@fian.de
Die Zahl der Hungernden ist – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – in nur vier Jahren um 317 Millionen angestiegen. Rund zwei Milliarden Menschen leiden an „mittlerer oder schwerer Ernährungsunsicherheit“. Von einem Viertel der Weltbevölkerung wird somit das Recht auf Nahrung verletzt. Mehr hierzu in unserer aktuellen Stellungnahme.

FIAN Deutschland e.V.

 Welternährungstag Hungerzahlen steigen an

Ein Viertel der Weltbevölkerung leidet an Hunger – dies zeigen die jüngsten Zahlen der Welternährungsorganisation FAO. Ein politischer Bankrott angesichts weltweiter Rekordernten und voller Nahrungsmittelspeicher. Exemplarisch ist die Entwicklung in Südamerika: Trotz einer gewaltigen Expansion der Agrarflächen ist der Hunger dort innerhalb von nur vier Jahren um mehr als sechzig Prozent angestiegen. Erschreckend lückenhaft ist die Datenlage zur Zahl der Todesfälle durch Hunger und Mangelernährung: Schätzungen liegen zwischen 9 und 36 Millionen Menschen pro Jahr.
 Neuerscheinung Right to Food and Nutrition Watch

Die Mehrheit der Hungernden sind Frauen und Mädchen, hauptsächlich weil sie in Bezug auf Bildung, Landrechte, Einkommen und politischer Teilhabe diskriminiert werden. Aus diesem Anlass steht die Rolle von Frauen in den weltweiten Ernährungssystemen im Zentrum der 11. Ausgabe des Right to Food and Nutrition Watch. Der diesjährige „Watch“ erscheint in vier Sprachen und wird heute im UN-Committee on World Food Security (CFS) in Rom von FIAN offiziell vorgestellt.
 Kaweri-Fall in Uganda Entschädigungsangebot

Das Entschädigungsangebot der ugandischen Regierung ist „ein Schlag ins Gesicht“ der Vertriebenen, so Gertrud Falk von FIAN. Das Kompensationsangebot beziffert sich insgesamt auf gerade mal 476.000 Euro. FIAN begrüßt, dass die Regierung ihre Pflicht zur Entschädigung der Vertriebenen grundsätzlich anerkennt, kritisiert jedoch den viel zu niedrigen Betrag. Erfahren Sie mehr zu den neuesten Entwicklungen im Mediationsverfahren und der Stellungnahme von FIAN. Unterstützen Sie die Vertriebenen und unterzeichnen Sie unsere Online Petition.
 
 

 

Nächste Termine

++16. Oktober: Podiumsgespräch: Klimawandel: Ursachen und Lösungsansätze in El Salvador und Nicaragua, Tübingen.

++17. Oktober: Filmvorstellung "Disturbing the Peace", Münster.

++17. Oktober: Vortrag: Menschenrechte schützen, Konzernklagen stoppen!, Köln.  

++18. Oktober: Vortrag: The right to adequate food: How is it affected by markets and EU policies?, Köln.

++22. Oktober: Lateinamerikatage Hamburg 2019

++23. Oktober: Vortrag: Klimaschutz zulasten elementarer Menschenrechte? Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Energiepolitik und Menschenrechten, München.
 
++4. November: Webinar: Wie wirkt das geforderte Lieferkettengesetz? – Vertiefungswebinar für Aktive der Initiative Lieferkettengesetz, Online.

++12. November: Fachgespräch: Wie wir Wirtschaft, Menschenrechte und Gender zusammendenken können, Berlin.

++11. Dezember: Webinar: Aktiv zum Lieferkettengesetz - Einsteiger-Webinar für kirchlich Engagierte, Online.

++25. Januar 2020: FIAN-Aktiventreffen, Köln.

++24.-26. April 2020: SAVE THE DATE: FIAN Mitgliederversammlung
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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern.
 

Spendenkonto
FIAN Deutschland e.V. - GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum
IBAN DE84430609674000444400 - BIC GENODEM1GLS

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Impressum

FIAN Deutschland e.V. FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk
Gottesweg 104
50939 Köln
Telefon: (0049) 02 21 - 47 44 91 10
Telefax: (0049) 02 21 - 47 44 91 11

info(ät)fian.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tim Engel, Giovanna Enea, Maren Staeder

FIAN Beirat:
• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
• Prof. Dr. Stefan Selke, Soziologe
• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 5 und 6 TMG: Philipp Mimkes

Verantwortlich für das Internetangebot: Philipp Mimkes

Registergericht: Amtsgericht Köln, Nr. VR 15838
 

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