FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger


Liebe Leser*innen, liebe FIAN-Interessierte
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zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ veröffentlichen wir einen Artikel zur Situation in Nepal: viele nepalesische Frauen arbeiten in den Golfstaaten; oftmals werden sie Opfer von Menschenhandel oder sexueller Gewalt. Die Gesetzgebung treibt sie in die Illegalität, wodurch in erster Linie Vermittler und korrupte Beamte profitieren.
 
Am 25. Januar findet in Köln unser nächstes Aktiventreffen statt. Nach einer Vorstellung des neuen Jahresthemas „Recht auf Wasser“ werden wir laufende Aktivitäten vorstellen und gemeinsame Aktionsformen diskutieren. Infos zum Programm und der Anmeldung finden Sie hier.

FIAN Deutschland e.V.

 Nepal Gefährliche Arbeitsmigration

In Nepal werden jährlich mindestens 7.000 Frauen und Kinder Opfer von Menschenhandel. Korruption und diskriminierende Gesetzgebung führen zur illegalen Arbeitsmigration junger Frauen, die oftmals zu schweren Menschenrechtsverletzungen führt. Weitere Informationen hier.
Der weltweite Verband von Kleinbäuer*innen „La Via Campesina“, mit dem FIAN eng kooperiert, ruft zu Aktionen gegen die Gewalt an Frauen auf. Für die Aktionswoche gibt es Poster und Postkarten, die hier kostenlos abgerufen werden können.
 Uganda Studie zum Kaweri-Fall

Über einen fünfjährigen Zeitraum hat FIAN die menschenrechtlichen Auswirkungen der gewaltsamen und entschädigungslosen Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation in Uganda untersucht. Diese gehört der deutschen Neumann Kaffee Gruppe. Die Ergebnisse wurden nun in einer englischsprachigen Studie veröffentlicht. Viele Betroffene kommen hierin zu Wort. Sie berichten über Hunger und Armut, fehlenden Zugang zu Trinkwasser, unzureichende Wohnsituation und Bildungschancen sowie Gewalt gegen Frauen. Die Klage der Vertriebenen wird am 2. Dezember in Uganda erneut vor Gericht verhandelt. FIAN-Referentin Gertrud Falk wird den Prozess vor Ort beobachen.
 Sambia FIAN erneut vor Ort

Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung in Sambia sind unterernährt. Viele Menschen essen jeden Tag die gleiche Mahlzeit – wenn überhaupt. Die deutsche Entwicklungshilfe steckt viel Geld in großflächige Agrarprojekte, um die Landwirtschaft zu »modernisieren«. Oftmals werden hierdurch jedoch bäuerliche Gemeinden aus ihren Häusern und von ihren Äckern vertrieben. FIAN-Referent Roman Herre war im November erneut vor Ort und hat zusammen mit FIAN Sambia mehrere Landkonflikte dokumentiert. FIAN setzt sich für sichere Landrechte der Bevölkerung ein. Weitere Informationen finden sich hier.
 
 

 

Nächste Termine

+++2019+++

++29. November: Globaler Klimastreik, Köln.

++9. Dezember: Webinar: Aktiv zum Lieferkettengesetz - Einsteiger-Webinar für kirchlich Engagierte, Online.

 +++2020+++

++18. Januar: Wir haben es satt - Demo, Berlin.

++25. Januar: FIAN-Aktiventreffen, Köln.

++18. Februar: Vortrag: Land- und Watergrabbing in Lateinamerika, Köln.

++24.-26. April: SAVE THE DATE: FIAN Mitgliederversammlung, Fulda.
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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern.
 

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Impressum

FIAN Deutschland e.V. FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk
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50939 Köln
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Telefax: (0049) 02 21 - 47 44 91 11

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Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tim Engel, Giovanna Enea, Maren Staeder

FIAN Beirat:
• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
• Prof. Dr. Stefan Selke, Soziologe
• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 5 und 6 TMG: Philipp Mimkes

Verantwortlich für das Internetangebot: Philipp Mimkes

Registergericht: Amtsgericht Köln, Nr. VR 15838
 

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