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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

 
„Ich kann es mir nicht mehr leisten, meine Kinder in die Schule zu schicken“


Liebe FIAN-Freundinnen und -Freunde
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vor genau einem Jahr verlor Henry Mwansa sein Haus und sein Land. Zusammen mit 60 anderen Männern, Frauen und Kindern wurde er über Nacht obdachlos. Der Grund: sein Dorf Lupala in Sambia musste einer Großfarm des Agrarkonzerns Zambeef weichen. Ich war für FIAN Anfang November vor Ort und konnte mit den Betroffenen sprechen. Einige leben bis heute in provisorischen Unterkünften. Ohne Land haben sie keine Lebensgrundlage.

Mehr als 40% der Bevölkerung von Sambia sind unterernährt. Landenteignungen zu Gunsten der industriellen Agrarwirtschaft – zum Teil mitfinanziert von deutscher Entwicklungshilfe – tragen dazu bei. Die Produktion der Plantagen ist oft für den Export bestimmt und bringt der lokalen Bevölkerung allenfalls Hungerlöhne als Tagesarbeiter. Wälder werden gerodet und Wasserressourcen verbraucht. Trotzdem will die sambische Regierung in den kommenden Jahren weitere 1,5 Millionen Hektar Land in Plantagen umwandeln.

Nur zehn Kilometer von Lupala entfernt zeigt sich, dass der beständige Einsatz von FIAN etwas verändern kann: Die Gemeinde Kasambabanyambi liegt am Rand der riesigen Somawhe-Farm, die dem Agrarinvestor Agrivision gehört. Über einen Fonds, der vom deutschen Entwicklungsministerium (BMZ) und der KfW-Entwicklungsbank gefüttert wird, hat Agrivision einen 10-Millionen-Dollar-Kredit erhalten. Die gesamte Gemeinde sollte laut Expansionsplänen des Unternehmens verschwinden.

Die 1.200 Betroffenen fordern sichere Landrechte für ein Leben ohne Hunger. Nach unseren Hinweisen überzeugte sich der deutsche Botschafter vor Ort von der Situation. FIAN drängte das Ministerium, die Pläne aufzugeben. Tatsächlich stimmte das Unternehmen daraufhin einer Vereinbarung mit der Gemeinde zu. FIAN unterstützt die Betroffenen jetzt bei der Umsetzung.

Ohne Ihre Unterstützung gäbe es solche positiven Nachrichten nicht. Dank Ihrer Hilfe können wir uns für die Rechte auf Land und Nahrung in Sambia, Kambodscha, Uganda und anderen Ländern einsetzen. Wir möchten Sie daher bitten, uns mit einer Spende den Rücken zu stärken.


+++ Ihre Spende zum Tag der Menschenrechte für FIAN +++

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!





Roman Herre, Agrarreferent FIAN

+++ Roman Herre im Interview: Warum deutsche Entwicklungshilfe zu Hunger führen kann, erfahren Sie hier. +++
 
 

 

Nächste Termine

+++2019+++

++14. Dezember: FIAN beim Weihnachtsmarkt auf Schloss Lüntenbeck, Wuppertal.

++16. Dezember: FIAN-Webinar: Planspiel „Mensch.Macht.Klima“, Online.

 +++2020+++

++15. Januar: Ausstellungseröffnung & Podiumsdiskussion: Land und Wirtschaft - wer erntet? Berlin.

++18. Januar: Wir haben es satt - Demo, Berlin.

++25. Januar: FIAN-Aktiventreffen, Köln.

++18. Februar: Vortrag: Land- und Watergrabbing in Lateinamerika, Köln.

++24.-26. April: FIAN Mitgliederversammlung, Fulda.
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• Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt und Hochschullehrer
• Christine von Weizsäcker, Biologin, Vorsitzende Ecoropa
• Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt, Generalsekretär ECCHR
• Prof. Dr. Michael Krennerich, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (Uni Erlangen-Nürnberg), 1. Vorsitzender Nürnberger Menschenrechtszentrum
• Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf, Agrarwissenschaftlerin mit Fachgebiet Agrarökologie
• Prof. (em) Dr. Franz Segbers, Sozialethiker
• Prof. Dr. Stefan Selke, Soziologe
• Dr. Brigitte Hamm, Politikwissenschaftlerin, ehem. Institut für Entwicklung und Frieden (Uni Duisburg)
• Dr. Rainer Huhle, Politologe, Mitglied UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen
• Prof. Dr. Hanns Wienold, Soziologe, Ernährungsexperte für Lateinamerika und Südasien
• Prof. Dr. Anne Lenze, Sozialrechtlerin
• Dr. Steffen Kommer, Verwaltungsrichter, Autor „Menschenrechte wider den Hunger“.

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Registergericht: Amtsgericht Köln, Nr. VR 15838
 

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