FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Agrarkonzerne und Finanzindustrie


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Diese Broschüre kritisiert das herrschende Narrativ, nach dem die UN Sustainable Development Goals(SDGs) nur durch privatwirtschaftliche Investitionen erreicht werden können. Ganze 2,5 Billionen Dollar würden jährlich für ihre Umsetzung fehlen.
In Folge dessen setzt die staatliche Entwicklungszusammenarbeit zunehmend auf die Zusammenarbeit mit Agrarkonzernen und Finanzindustrie. Die eigentliche Zielgruppe - marginalisierte Bevölkerungsgruppen- rückt somit immer weiter aus dem Fokus. Diese Kooperation werde im Rahmen einer Vielzahl von Initiativen realisiert, darunter die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) oder die Neue Allianz für Ernährungssicherung der G7-Staaten. Lena Michelsen, Agrarreferentin von der Entwicklungsorganisation INKOTA kommentiert: „Initiativen wie AGRA setzen vor allem auf den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Hybridsaatgut und dienen damit in erster Linie den Expansionsbestrebungen großer Konzerne wie Yara und Bayer. Kleinbauern und -bäuerinnen geraten in immer stärkere Abhängigkeiten, und auch die Umwelt leidet unter dem längst gescheiterten Modell der Grünen Revolution. Die von der Bundesregierung zugesagte Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro ist eine völlige Fehlinvestition."

 

 

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