FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Klimawandel: Auswirkungen auf die Welternährung

Der Klimawandel hat bereits heute spürbare Auswirkungen auf die weltweiten Ernteerträge und die Verfügbarkeit von Trinkwasser. Einstmals ertragreiche Böden erodieren, traditionelle Kulturpflanzen gehen unter neuen Klimabedingungen ein, Familien verlieren durch immer extremere Naturkatastrophen ihre Lebensgrundlagen. Diese Effekte werden in Zukunft noch verstärkt. Die Menschenrechte auf Nahrung und Wasser sind deshalb gefährdet.

Klimapolitische Maßnahmen sollen den Klimainfarkt stoppen und sind dringend erforderlich. Aber sie müssen menschenrechtlichen Standards entsprechen und dürfen nicht das Recht auf Nahrung verletzen. Das ist leider nicht immer der Fall. So führt die Nutzung von Agrartreibstoffen häufig zu Landgrabbing, also Landraub. Indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften verlieren ihr Land, um den Bedarf nach so genanntem „Biosprit“ zu stillen. Dies hat verheerende Folgen auf die menschenrechtliche Situation in vielen armen Ländern.

Ähnliche Folgen sind von internationalen Emissionshandel-Projekten wie dem Clean Development Mechanism oder Waldschutzprojekten wie dem REDD-Prozess (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) bekannt. Diese internationalen Programme schützen Menschenrechte oft nur unzureichend. FIAN fordert: Die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft müssen klare Kriterien zum Schutz der Menschenrechte integrieren und diese effektiv und transparent überprüfen.

Webinare zum Jahresthema

Hier haben Sie die Gelegenheit unser Webinar zu der komplexen Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten anzusehen. 

Hier können Sie das Webinar zur Bioökonomie sehen.

Meldungen zum Thema Klimawandel

31 Treffer:
25.10.2018
klimawandel

Jetzt zum nachhören: Unser Webinar zu "Umsiedlungen im Südpazifik als Folge des Klimawandels"

Mit Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik von Brot für die Welt Der Klimawandel zwingt bereits jetzt viele BewohnerInnen der Südpazifischen Inseln umzusiedeln. Der Anstieg des Meeresspiegels durch die Erderwärmung gefährdet ihr Leben. Küsten werden abgetragen, das Grundwasser versalzt, Kokospalmen sterben und Ackerland wird unfruchtbar. Das Meer schwemmt Häuser weg. Auf einigen Inseln siedeln Betroffene weiter ins Landesinnere. Für manche Staaten steht aber der Umzug des gesamten Staatsgebiets in andere...

23.10.2018
klimawandel

Webinar: Umsiedelungen im Südpazifik als Folge des Klimawandels

Thema sind die Folgen des Klimawandels auf die BewohnerInnen der Südpazifischen Inseln und wie Anpassungsmaßnahmen organisiert werden könnten Der Klimawandel zwingt bereits jetzt viele BewohnerInnen der Südpazifischen Inseln umzusiedeln. Der Anstieg des Meeresspiegels durch die Erderwärmung gefährdet ihr Leben. Küsten werden abgetragen, das Grundwasser versalzt, Kokospalmen sterben und Ackerland wird unfruchtbar. Das Meer schwemmt Häuser weg. Auf einigen Inseln siedeln Betroffene weiter ins Landesinnere. Für...

19.10.2018
klimawandelklimagerechtigkeit

6. Stuttgarter Forum für Entwicklung

Für weltweit gute Aussichten: Klimagerechtigkeit für alle! Gertrud Falk von FIAN ist Referentin beim Workshop „Die Welternährung trotz Klimawandel sichern und Menschenrechte wahren Seit Mai hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen, die für 2018 theoretisch zur Verfügung stehen, bereits verbraucht. Bis zum Jahresende leben wir auf Kosten der Menschen im Globalen Süden und künftiger Generationen. Während Industriestaaten den Klimawandel am stärksten befördern,leidet der Globale Süden am stärksten unter den...

12.10.2018
klimawandelklimagerechtigkeit

Planspiel zu Klimaschutz und Menschenrechten

Wochenendseminar in Köln für MultiplikatorInnen, die das Planspiel selber anleiten möchten. Teilnahme kostenlos. Anmeldung bis 15.09.2018 Klimaschutz und Hungerbekämpfung sind Verpflichtungen und Ziele der internationalen Staatengemeinschaft. Doch sie kommen immer wieder auch miteinander in Konflikt. FIAN Deutschland hat dazu ein spannendes Planspiel entwickelt. Die SpielerInnen beschäftigen sich mit einer Situation in einem fiktiven lateinamerikanischen Land, in dem nach jahrelangem Kampf gegen Landnahme...

09.10.2018
klimawandellandwirtschaftrecht auf nahrung

Pressemitteilung zum Welternährungstag am 16. Oktober: „Digitalisierung löst das Hungerproblem nicht“

Brot für die Welt und FIAN legen Bericht zum Recht auf Nahrung vor Berlin, 9. Oktober 2018. Politik und Agrarindustrie versprechen, dass neue Technologien wie die Digitalisierung den Hunger besiegen können. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN legen in ihrem aktuellen „Jahrbuch zum Recht auf Nahrung“ dar, wie die Digitalisierung die Auseinandersetzung um Ressourcen sogar verschärfen und eine dezentrale Nahrungsmittel-Versorgung gefährden kann.Die aktuelle Ausgabe...

08.10.2018
klimawandelklimagerechtigkeit

Webinar: Deutschlands Beitrag zur Klimafinanzierung

Die Klimarahmenkonvention aus dem Jahr 1992 verpflichtet Industrieländer dazu, Länder des Globalen Südens finanziell bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. 2009 haben die Industriestaaten zugesagt, die Klimafinanzierung bis zum Jahr 2020 auf jährlich 100 Milliarden US-Dollar anzuheben. Dazu sollen auch private Investitionen eingeworben werden.Welchen Anteil davon will Deutschland stemmen? Und woher will die Bundesregierung die nötigen Mittel dazu gewinnen? Und welche...

21.09.2018
klimawandelklimagerechtigkeit

Filmgespräch mit FIAN im Rahmen des „Human Rights Film Festival Berlin“

THANK YOU FOR THE RAIN Julia Dahr, Kisilu Musya / Norwegen, Großbritannien / 2017 / 90 Min. / Englisch mit englischen Untertiteln Kisilu Musya ist Familienvater und Bauer in einem kleinen Dorf in Kenia. Anfangs filmt er seinen Alltag, doch nach und nach wird er durch seine Lebensumstände immer mehr zum Umweltaktivisten. Über fünf Jahre porträtierener und die Filmemacherin Julia Dahr das ländliche Leben in Kenia, in welchem die Menschen zunehmend unter dem Klimawandel leiden. Über seine Gemeinde hinaus, wird...

16.08.2018
klimawandellandwirtschaftrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

Neuer Flyer: Klimawandel - Bedrohung für das Recht auf Nahrung

Nachdem im Januar die umfangreiche Broschüre zu unserem Jahresthema "Klimaschutz und Menschenrechte" erschienen ist, folgt nun der Flyer.Der Klimawandel bedroht das Menschenrecht auf Nahrung. Besonders betroffen sind Regionen um den Äquator, also Länder, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Dort hängt die Existenz der Kleibauernfamilien unmittelbar vom Wetter und den klimatischen Bedingungen ab. Gleichzeitig sind dort die Folgen der Erderwärmung am deutlichsten: Trockenheit, Starkregen,...

18.07.2018
kleinbauernrechteklimawandelrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

UN-Bericht zu Auswirkungen des Klimawandels auf Menschenrechte

Mehrere SonderberichterstatterInnen der Vereinten Nationen zu Menschenrechten haben im Vorlauf der Pariser Klimakonferenz 2015 gemeinsam auf die Beeinträchtigung von Menschenrechten durch den Klimawandel hingewiesen. Sie stellen darin die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Rechte auf Nahrung, Wasser dar. Unter Bezugnahme auf den vierten und fünften Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC AR4 und AR5) werden erhebliche Ernteausfälle von Grundnahrungsmitteln durch eine Zunahme extremer Wetterlagen...

25.06.2018
klimawandelklimagerechtigkeit

FIAN Webinar: Klimagerechtigkeit

Die komplexe Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten Der Klimawandel bedroht die Verwirklichung viele Menschenrechte, wie das Recht auf Nahrung, das Recht auf Gesundheit oder das Recht auf Wohnen. Betroffen sind bisher vor allem Regionen um den Äquator und damit die Länder, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Vor allem die Industriestaaten sind daher aus menschenrechtlicher Sicht verpflichtet, ihre Treibhausgas-Ausstöße zu verringern sowie die Maßnahmen zur Anpassung an den unvermeidbaren...

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