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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Klimawandel: Auswirkungen auf die Welternährung

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Der Klimawandel hat bereits heute spürbare Auswirkungen auf die weltweiten Ernteerträge und die Verfügbarkeit von Trinkwasser. Einstmals ertragreiche Böden erodieren, traditionelle Kulturpflanzen gehen unter neuen Klimabedingungen ein, Familien verlieren durch immer extremere Naturkatastrophen ihre Lebensgrundlagen. Diese Effekte werden in Zukunft noch verstärkt. Die Menschenrechte auf Nahrung und Wasser sind deshalb gefährdet.

Klimapolitische Maßnahmen sollen den Klimainfarkt stoppen und sind dringend erforderlich. Aber sie müssen menschenrechtlichen Standards entsprechen und dürfen nicht das Recht auf Nahrung verletzen. Das ist leider nicht immer der Fall. So führt die Nutzung von Agrartreibstoffen häufig zu Landgrabbing, also Landraub. Indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften verlieren ihr Land, um den Bedarf nach so genanntem „Biosprit“ zu stillen. Dies hat verheerende Folgen auf die menschenrechtliche Situation in vielen armen Ländern.

Ähnliche Folgen sind von internationalen Emissionshandel-Projekten wie dem Clean Development Mechanism oder Waldschutzprojekten wie dem REDD-Prozess (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) bekannt. Diese internationalen Programme schützen Menschenrechte oft nur unzureichend. FIAN fordert: Die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft müssen klare Kriterien zum Schutz der Menschenrechte integrieren und diese effektiv und transparent überprüfen.

Meldungen zum Thema Klimawandel

23 Treffer:
23.08.2013
kohleimporteklimawandelrohstoffabbau

Briefaktion: Baden-Württemberg und EnBW sollten bei Kohle-Transparenz mit gutem Beispiel voran gehen

Die Grünen haben 2012 auf Bundesebene einen Antrag für ein Transparenzgesetz eingebracht, dass Kohle importierende Unternehmen verpflichtet hätte, ihre Lieferanten offenzulegen. Dieser Antrag wurde am 25. April vom deutschen Bundestag mit den Stimmen der Regierung abgelehnt. Doch nun können Sie sich mit einem Brief gemeinsam mit urgewald und FIAN an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann von den Grünen wenden und ihn auffordern, zumindest bei der EnBW mit gutem Beispiel voran zu gehen...

02.05.2013
kohleimporteklimawandelhungerlandwirtschaftrohstoffabbau

E.ONs Klimasorgen scheinheilig

Köln/Sassenberg, 2. Mai 2013. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von E.ON kritisieren urgewald, FIAN und der Dachverband der Kritischen Aktionäre, dass E.ONs öffentlich zur Schau getragene Klimasorgen scheinheilig und aufgesetzt sind. „Während Johannes Teyssen in Interviews das Versagen der EU-Klimapolitik kritisiert, setzt E.ON auf neue Märkte in Brasilien, Russland und der Türkei, wo es um den Ausbau der Kohleverstromung geht. Dabei ist Kohle der klimaschädlichste Energieträger“, sagt Heffa Schücking,...

17.04.2013
kohleimporteklimawandelrohstoffabbau

RWEs bittere Kohleimporte...

Anlässlich der heutigen RWE Hauptversammlung weisen die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald und FIAN auf die gravierenden ökologischen und menschenrechtlichen Folgen der importierten Steinkohle hin. RWE importiert über 70 Prozent der Steinkohle, die in seinen Kohlekraftwerken verbrannt wird, vor allem aus Kolumbien, Russland und den USA. In einem neu veröffentlichten Dossier „Bitter Coal – Deutschlands Steinkohleimporte“ haben FIAN und urgewald die Herkunft der Steinkohleimporte sowie die...

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