FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Lokalgruppe Tübingen

© FIAN
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Bereits in den 90er Jahren gab es eine recht aktive FIAN-Gruppe in Tübingen. 2006 kam es zu einem neuen und erfolgreichen Anlauf durch einige aktive FIANistas.

Treffen
Wir treffen uns einmal im Monat, weitere Tübinger FIANistas engagieren sich punktuell.
Interessenten sind natürlich stets herzlich willkommen!

Rückblick 2017

Bei einer Podiumsdiskussion am 14.06.2017 war die Lokalgruppe aktiv beteiligt. Unter dem Titel "Land - Lebensgrundlage oder Handelsware" kam es zwischen FIAN-Agrarreferent Roman Herre, der Europaparlamentarierin Maria Heubuch, Titus Bahner von der Kulturland Genossenschaft und Jochen von Bernstorff, Professor für Völkerrecht und Menschenrechte, zu einem regen Austausch über Land als Investitionsware.

Am 19.05.2017 war die Lokalgruppe Tübingen auf der Nacht der Nachhaltigkeit mit einem Infostand und Mitmach-Aktion vertreten und haben über das Thema Saatgut informiert.

Rückblick 2016

Am 21.09.2016 organisierte die Lokalgruppe Tübingen die Filmaufführung "Der Fall Mubende und der bittere Geschmack der Vertreibung" in Anwesenheit des Regisseurs Michael Enger.

Die Lokalgruppe Tübingen unterstützte am Mitte Juli die Filmaufführung "Agrokalypse", inklusive Diskussion mit dem Regisseur Marco Keller.

Anfang Mai 2016 organisierte die FIAN Lokalgruppe zusammen mit Partnern die Veranstaltung "Recht auf ein gutes Leben - Buen Vivir".

Nach dem Konzept 'buen vivir', wie es von Alberto Acosta erarbeitet wurde, erfordert eine nachhaltige Entwicklung die Auseinandersetzung mit den Grenzen der Ressourcenverfügbarkeit, mit der Verteilungsgerechtigkeit und mit grundlegend alternativen Entwicklungsmodellen.

Das kulturelle Programm veranschaulichte das Thema in Lesung, Vorstellung des Konzepts 'buen vivir' und Workshop, welche die Hintergründe unserer Zivilisationsentwicklung beleuchteten und eine Plattform boten, um über die Möglichkeiten eines Guten Lebens im Einklang mit den planetaren Grenzen und globaler Gerechtigkeit zu diskutieren.  

Rückblick 2015

Foto (v.links): Bio-Landwirt Eckhart Wizemann, Milton Yulán, Hilde Simon-Reetz (FIAN-Tübingen), Übersetzer Herbert Löhr, Saron Cabero (Pensamiento Latinoamericano)
Foto (v.links): Bio-Landwirt Eckhart Wizemann, Milton Yulán, Hilde Simon-Reetz (FIAN-Tübingen), Übersetzer Herbert Löhr, Saron Cabero (Pensamiento Latinoamericano)

Milton Yulán, Mitglied des internationalen Vorstandes, zu Gast bei der Lokalgruppe Tübingen

Im Rahmen seiner Rundreise in Deutschland kam Milton Yulán vom 17. bis 19.11.2015 auch nach Tübingen. Die Lokalgruppe hatte hier zusammen mit dem studentischen Diskussionsforum Pensamiento Latinoamericano zu einem Informationsabend unter dem Titel „Tatort Menschenrechte? Ecuador zwischen Rohstoff-Boom und Buen vivir“ eingeladen. Dieser sind rund 20 Interessierte trotz der aktuell dominierenden Flüchtlingsdebatte gefolgt und erlebten eine sehr lebhafte Diskussion.

Neben einem obligatorischen Rundgang durch die Tübinger Altstadt besuchten die Tübinger FIANistas mit Milton auch den Bioland-Bauernhof von Eckhart Wizemann. Milton, der ja neben seinem Ehrenamt bei FIAN auch die Bauernorganisation Tierra y Vida berät, hatte großes Interesse an den Ausführungen des deutschen Landwirts, insbesondere was staatliche Unterstützungen für die bäuerliche Landwirtschaft anbelangt. So profitierten nicht nur die die Tübinger FIANistas von einem äußerst kompetenten Referenten für die Menschenrechtssituation in Ecuador, sondern auch Milton Yulán selbst von den Erfahrungen in der bäuerlichen Nahrungsmittelproduktion in Deutschland. 

"Landwirtschaft die Hunger schafft!" - FIAN Tübingen bei der "Nacht der Nachhaltigkeit" am 08.05.2015!

Seit Jahrzehnten steigt die globale landwirtschaftliche Produktion schneller an als die Weltbevölkerung. Trotzdem leiden immer noch 800 Mio. Menschen täglich an Hunger. Eine der Ursachen liegt in einer globalen Landwirtschaft, die in wenig nachhaltiger industrieller Produktion auf Rendite getrimmt wird, statt der Ernährungssicherheit und –souveränität zu dienen. Von der Politik werden die Investoreninteressen bereitwillig unterstützt, statt das Menschenrecht auf Nahrung umzusetzen. Am Beispiel von Palmöl und Soja verdeutlichten VertreterInnen der FIAN Lokalgruppe Tübingen im Gemeindehaus "Lamm" die Zusammenhänge.

Mehr zur Nacht der Nachhaltigkeit erfahren Sie hier

Rückblick 2014

Workshop zum Jahresthema "Stopp Landgrabbing für Rendite" am 25. Oktober 2014

Pensionskassen, Versorgungswerke und Lebensversicherungen haben den Agrarsektor als renditestarke Anlageobjekte entdeckt. So mischen zunehmend auch deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen mit bei der globalen Jagd nach Land. Für die Menschen vor Ort bedeutet dies oftmals Vertreibung und Verknappung ihrer Ernährungssressourcen. Über diese Zusammenhänge informierte die FIAN Lokalgruppe Tübingen zusammen mit der Referentin Gertrud Falk im Rahmen eines Workshops im Weltladen.

Rückblick 2013

FIAN Tübingen fordert ein Ende der Spekulation mit Nahrungsmitteln

Am 17. Dezember hatte die Umwelt-AG des Tübinger Wildermuth-Gymnasiums zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Nahrungsmittelspekulation" geladen. Harald Petermann forderte dabei ein Ende von Spekulationen auf die Knappheit von Gütern, die durch Menschenrechte eigentlich geschützt sein sollen.

"Hier spekuliert man mit dem Hunger der Menschen, die daran sterben", zitiert der Reutlinger General-Anzeiger Petermann. Auch das Schwäbische Tagblatt berichtete: "Petermann kritisierte die Investition am Nahrungsmittelmarkt, denn das Recht auf Nahrung ist ein Grundrecht, darauf kann nicht spekuliert werden'."

Mahlzeit für Menschenrechte - Essen gehen und die Menschenrechte stärken!

Vom 16. Oktober, dem Welternährungstag, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, war es wieder soweit: Die „Mahlzeit für die Menschenrechte“ ging in die zweite Runde. Wie bereits im Vorjahr unterstützten Restaurants und Cafés FIAN im Kampf um das Recht auf Nahrung. Zum ersten Mal sind neben der Gastronomie aus Köln auch Restaurants und Cafés in Berlin und die Universitätsstadt Tübingen mit dabei. Mehr...

Informationsveranstaltung: Blutiger Landkonflikt im Bajo Aguán, Honduras

Am 1. Oktober 2013 berichteten Gilda Maria Rivera Sierra vom Zentrum für Frauenrechte CDM und Heriberto Alemán Rodriguez, Koordinator Menschenrechtszentrum von Aguán vom blutigen Landkonflikt der seit 1992 im Norden von Honduras wütet. Ihre Ausführungen wurden umrahmt von Liedern, die Karla Lara vortrug. Die international bekannte Sängerin, die als „die Stimme des Widerstandes“ in Honduras gilt, betonte neben all dem unfassbaren Grauen die Schönheit ihres Heimatlandes.

Mehr zum Konflikt in Bajo Aguán finden Sie hier.