Das Menschenrecht auf Nahrung ist Thema des nächsten „Treffpunkt i“ am 22. Januar um 19:00 Uhr. Bei dieser digitalen Veranstaltungsreihe stellt der Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands auf Zoom zentrale Positionen zur Diskussion – und lädt Mitglieder und Interessierte herzlich zum Mitdiskutieren ein. Häufig nimmt auch ein*e Referent*in einer thematisch passenden Partner-Organisation teil – in diesem Fall von FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk).
Und darum geht es konkret:
Seit fast 50 Jahren gibt es das Menschenrecht auf Nahrung. Trotzdem bestehen weltweit und auch in Deutschland immer noch erhebliche Defizite bei der Einhaltung und Umsetzung dieses Menschenrechts.
Fakt ist: Weltweit leiden 673 Millionen Menschen an chronischem und 295 Millionen Menschen an akutem Hunger. Zudem sind mehr als 2,3 Milliarden Menschen von dem Problem der Ernährungsunsicherheit betroffen.
Auch in Deutschland fehlt es vielen Menschen an einem angemessenen Zugang zu ausreichender und gesunder Nahrung. Diese Tendenz verschärfte sich durch explodierende Lebenshaltungskosten, insbesondere durch den Anstieg der Mieten und der Lebensmittelpreise nach der Corona-Pandemie.
Dieser Treffpunkt i will analysieren, warum das Recht auf Nahrung nicht nur globale, sondern auch lokale und gesellschaftliche Relevanz hat und wie vor Ort Veränderungen angestoßen werden können.
Referent*innen:
Uwe Hiksch, Mitglied des NaturFreunde-Bundesvorstands, wird in seinem Vortrag auf die Forderungen und das Engagement der NaturFreunde für ein Recht auf Nahrung eingehen.
Jan Dreier, Referent Agrarökologie und Recht auf Nahrung in Deutschland bei FIAN, wird beleuchten, was Ernährungsarmut und Mangelernährung im deutschen Kontext konkret bedeuten und welche Verantwortlichkeiten der Bundesregierung dabei zukommen.
In die Diskussion sollen auch die Erfahrungen aus den Veranstaltungsformaten rund um die „Wir haben es satt“-Demonstration einbezogen werden.

