Überall in Europa sammeln insgesamt 320 Organisationen Unterschriften für die Umsetzung des Menschenrechts auf gutes Essen – gesund, fair, nachhaltig.
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Als National Focal Points für Deutschland werden FIAN und CIR die Kampagne hierzulande mit den anderen 21 Organisationen koordinieren. Wir treffen uns in einem 3-wöchigen Takt, um die gemeinsame Strategie zu besprechen und nächste Schritte vorzubereiten.

Da es sich bei der Initiative um ein demokratisches Instrument innerhalb des EU-Rechts handelt, muss die EU-Kommission bei Erreichung des Quorums die Organisatoren treffen und öffentlich auf ihre Forderungen reagieren. Ein wichtiger politischer Schritt, der uns bei der Verwirklichung des Rechts auf eine gute und würdevolle Ernährung voranbringt.
Damit dies gelingt, müssen wir innerhalb eines Jahres eine Million Unterschriften sammeln.
In Deutschland brauchen wir mindestens 70.000. Doch genauso wie politische Fortschritte fallen die nicht einfach so vom Himmel, sondern sie müssen hart erarbeitet werden.
Dazu brauchen wir auch Dich und Sie!
Unterschreibt selbst und teilt diesen Link wo immer ihr könnt.
Wenn ihr auf öffentliche Veranstaltungen geht, nutzt diesen Link, um gemeinsam mit den Menschen, die ihr trefft, ihre Unterschrift zu sichern. Das geht ganz leicht und dauert keine zwei Minuten. Wenn die Menschen selber unterschreiben wollen, klickt einfach auf „ich möchte unterschreiben“. Wenn die Menschen Unterstützung von euch möchten, klickt auf „ich bin Freiwilliger“ und scannt den QR-Code. Es bietet sich sehr an, einen Laptop oder ein Tablet dafür zu benutzen.
Danke für Deinen und Ihren Einsatz!
Konkret fordern wir von der EU-Kommission:
- Faire Ernährungssysteme und demokratische Regierungsführung
- Unterstützung nationaler Sozialschutzinitiativen
- Anerkennung der Tatsache, dass landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel keine gewöhnlichen Handelswaren sind
- Unterstützung der bäuerlichen Agrarökologie und territorialer Ernährungssysteme
- Bekämpfung der Konzentration landwirtschaftlicher Flächen
- Unterstützung für bäuerliche Saatgutsysteme
- Strenge Regulierung von GVOs, einschließlich solcher, die mit neuen Genomtechniken erzeugt wurden
- Nachhaltiges Wassermanagement
- Stärkung des Tierschutzes
- Förderung des Obst-und Gemüsekonsums und Regulierung von hochverarbeiteten Lebensmitteln
- Nachhaltige Lebensmittelbeschaffung
- Aussagekräftige Lebensmittelkennzeichnung
- Lebensmittelverschwendung stoppen
- Stärkung des Rechts auf Nahrung in Drittländern
Mehr Infos zur Europäischen Bürger*inneninitiative für das Recht auf Nahrung hier.

