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FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Honduras: blutiger Konflikt auf Kosten kleinbäuerlicher Gemeinden im Bajo Aguán

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Im fruchtbaren Aguán-Tal im Norden von Honduras kämpfen Bauerngemeinden seit Jahren um ihre Recht auf Land und Nahrung. 1992 hebelte die Regierung das Agrarreformgesetz von 1962 aus. Damit ermöglichte sie drei Palmöl-Unternehmen den Erwerb von 20.000 Hektar Land, das an 3.500 Kleinbauernfamilien verteilt werden sollte. 5.700 Hektar eines für die Agrarreform frei gegebenen ehemaligen Militärgeländes wurden ebenfalls nicht den BäuerInnen gegeben. Klagen der Bauernorganisationen wurden von den Gerichten nicht verfolgt.

Seit dem Putsch 2009 wurden über 50 KleinbäuerInnen und UnterstützerInnen ermordet. Keiner der Morde wurde bisher aufgeklärt.

Im Mai 2012 führte FIAN gemeinsam mit andere Menschenrechtsorganisationen eine Öffentliche Anhörung zu den schweren Menschenrechtsverletzungen in Bajo Aguán durch. Sie wurde aufgezeichnet:

Meldungen zum Thema Bajo Aguan/Honduras

23 Treffer:
18.12.2019
kleinbauernrechtelandgrabbingklimawandellandraubbajo aguan

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In »Hondumbien« verdrängen Palmölplantagen Kleinbäuer*innenvon ihrem Land. Das führt zu Armut und Hunger. Dann soll ein Klimaschutzprojektin der Region umgesetzt werden. Es kommt zu weiterenKonflikten. Werden die Gruppen zu einer gemeinsamen Lösung finden?Werden die Menschenrechte der ländlichen Bevölkerung beachtet? KLIMASCHUTZ IST WICHTIG – KANN ER MENSCHENRECHTE GEFÄHRDEN? Das Planspiel Mensch.Macht.Klima führt die Teilnehmer*innen in ein fiktiveslateinamerikanisches Land. Sie schlüpfen in Rollen und...

28.10.2016
bajo aguanrecht auf nahrung

Honduras wird zu sofortigem Handeln aufgefordert

Zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit fordern Honduras auf, die jüngsten Tötungen von Menschenrechtsaktivisten zu untersuchen und in Zukunft Maßnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen.Die Morde an den Aktivisten Jose Angel Flores und Silmer Dionisio George von der Einheitsbewegung der Bauern von Aguán (MUCA) in Bajo Aguán, sowie die Angriffe auf Mitglieder des Zivilrates der Volks- und Indigenenorganisation von Honduras (COPINH) zeigen die Risiken, denen MenschenrechtsvertreterInnen in Honduras ausgesetzt...

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29.05.2015
landraubbajo aguanrecht auf nahrung

Honduras: Zweites Universelles Periodisches Überprüfungsverfahren (UPR) vernachlässigt das Recht auf Nahrung und Land

FIAN begrüßt die von Honduras angesprochenen Menschenrechtsthemen, bedauert jedoch, dass das Recht auf Nahrung, auf Land und das der KleinbäuerInnen im UPR Verfahren nicht berücksichtigt wurde. Am 8. Mai fand das UPR-Verfahren in Genf statt. In diesem Verfahren unterziehen sich die im Menschenrechtsrat vertretenen Regierungen gegenseitig einer kritischen Überprüfung der Menschenrechtslage in den jeweiligen Ländern. 60 UN-Mitgliedstaaten des Menschenrechtsrats haben sich mit Fragen an Honduras gewandt und...

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20.06.2014
landgrabbinghungerlandraubbajo aguankriminalisierung

FIAN fordert ein Ende der Vertreibungen und der Gewalt im Bajo Aguan

Angesichts neuer Repressionen im Bajo Aguán (Honduras), fordern 17 internationale Organisationen und Netzwerke die sofortige Beendigung der Vertreibungen und der Gewalt gegenüber den Bauerngemeinden. Die internationale Verkündung gibt Folgendes bekannt: „Der gemeinsame Nenner, der die gewaltsamen Vertreibungen vom 21. Mai 2014 mit den zuvor dokumentierten Vorfällen über die Menschenrechtslage der Bauerngemeinden im Bajo Aguán verbindet, ist weiterhin derselbe: Anstatt eine tragbare und gerechte Lösung für die...

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01.04.2014
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Honduras: Ombudsmann der Weltbank legt Bericht zu Bajo Aguán vor

Der Ombudsmann (CAO) der Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) hat einen Bericht vorgelegt, in dem er nicht nur Fehler des IFC-Managements offen legt, sondern auch die Verwicklung ihrer honduranischen Geschäftspartnerin, der Palmölfirma Corporación DINANT, in Menschenrechtsverletzungen im Bajo Aguán bestätigt. Organisationen der Zivilgesellschaft fordern nun von der Weltbank eine Suspendierung weiterer Auszahlungen. Seit 2010 gab es mehrere Berichte unabhängiger Menschenrechtsorganisationen...

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11.02.2014
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Bundestagspetition: 1.400 Stimmen für mehr Transparenz bei der DEG

Die von FIAN und 26 weiteren Organisationen getragene Bundestagspetition für mehr Transparenz bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) ist beendet. Rund 1.400 Menschen gaben der Forderung online oder per Postkarte ihre Stimme. Das ist ein klares Signal für den Petitionsausschuss des Bundestags, sich mit dem Thema zu befassen. „FIAN bedankt sich bei allen Teilnehmenden und bei allen Partnerorganisationen für die Unterstützung!“, äußerte sich Ute Hausmann, FIAN-Geschäftsführerin und...

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