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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

 

 

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10.09.2019
hungerlandraubmubende

Online-Petition und Briefaktion zu Kaweri-Fall JETZT unterstützen!

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation ursprünglich bis zum 28. August angeordnet. Mit Schreiben vom 27. August hat die ugandische Regierung für den 10. September zu einem ersten Gespräch über das Mediationsverfahren eingeladen. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung...

05.09.2019
kleinbauernrechtemubenderecht auf nahrungmenschenrechte

FIAN fordert ugandischen Präsidenten und Bundesregierung zur Unterstützung des Mediationsverfahrens im Fall Neumann-Kaffeeplantage auf

Im Fall der entschädigungslosen Zwangsvertreibung durch die ugandische Armee zugunsten der Kaffeeplantage der deutschen Neumann Kaffee Gruppe fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN den Präsidenten Ugandas auf, dass sich die Regierung Ugandas konstruktiv und ohne weitere Verzögerung an der Mediation beteiligt. Diese wurde vom Hohen Gericht in Kampala am 1. Juli 2019 angeordnet und sollte ursprünglich am 28. August abgeschlossen sein. Mit Schreiben vom 27. August hat die Staatsanwaltschaft die Anwälte der...

28.08.2019
menschenrechte

UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss des Ausschusses in einer Tageszeitung mit hoher Auflage zu veröffentlichen. Zudem muss Paraguay innerhalb von 180 Tagen...

27.08.2019
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraubrecht auf nahrungmenschenrechte

Senegal: Landgrabbing und bäuerlicher Widerstand

Im Senegal steht das Thema Bodenreform seit dem Amtsantritt von Macky Sall im Jahr 2012 verstärkt auf der Tagesordnung. Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich dafür ein, dass die Zugangs- und Nutzungsrechte ländlicher Gemeinden gesichert werden. FIAN veröffentlicht hierzu  einen Artikel von Marie von Schlieben, die vor Ort für den Weltfriedensdienst arbeitet. 95 Prozent des Landes sind als sogenannte „Nationaldomänen“ definiert, welche zeitlich begrenzt von jeder Person in der jeweiligen Kommune...

23.08.2019
kleinbauernrechtemubenderecht auf nahrungmenschenrechte

Vertriebene der Kaweri Kaffeeplantage: Unterstützer fordern ugandischen Präsidenten und Neumann Kaffee Gruppe zu Entschädigung auf

Menschen aus allen Kontinenten fordern den ugandischen Präsidenten Museveni und den Geschäftsführer der Neumann Kaffee Gruppe, Christian Neumann, dazu auf, die Vertriebenen der Neumann-eigenen Kaweri Kaffeeplantage in Uganda umfassend zu entschädigen und ihnen ihr Land zurückzugeben. Im August 2001 hat die ugandische Armee vier Dörfer im Bezirk Mubende zerstört und ihre Bewohner gewaltsam vertrieben, um der Kaweri Kaffeeplantage Platz zu machen. Die rund 4.000 Bewohner wurden nicht entschädigt. Ihre...

22.08.2019
kleinbauernrechtelandgrabbingmubendemenschenrechte

FIAN reagiert auf Antwort der Bundesregierung zur Mediation im Kaweri-Fall

Viele Unterstützer*innen haben sich an FIANs Briefaktion an die Bundesregierung zur Unterstützung des gerichtlich angeordneten Mediationsverfahrens zur Vertreibung zugunsten der Kaffeeplantage der Neumann Gruppe in Uganda beteiligt. FIAN bedankt sich auch im Namen der Vertrieben dafür bei allen Aktiven. Das Auswärtige Amt antwortet den Absender*innen mit einem einheitlichen Brief, den FIAN gleichzeitig begrüßt und kritikwürdig findet. Lesen Sie hier den Brief der Bundesregierung kommentiert von FIAN.

13.08.2019
klimagerechtigkeit

Neuer Bericht des Weltklimarats: schnelle und umfassende Umgestaltung des vorherrschenden Ernährungssystems nötig

Am 8. August 2019 hat der Weltklimarat (IPCC) seinen neusten Bericht zu Klimawandel und Landnutzung vorgestellt. Der mehrere hundert Seiten lange Bericht speist sich aus rund 7.000 ausgewerteten wissenschaftlichen Arbeiten. Im Vordergrund steht dabei die wechselwirkende Verflechtung von land- und forstwirtschaftlich bedingten Treibhausgas-Ausstößen, anthropogenem (menschlich verursachtem) Klimawandel, sowie der weltweiten Degradation von Landökosystemen. Besonders die Ernährungssicherheit sei durch dieses...

06.08.2019
landgrabbinglandraubsawhoyamaxarecht auf nahrungmenschenrechte

Pressemitteilung zum Internationalen Tag der indigenen Völker

Anhaltende Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in Paraguay Köln, 9. August 2019. Anlässlich des Internationalen Tags der indigenen Völker weist FIAN Deutschland auf die besorgniserregende Situation vieler indigener Gemeinschaften im paraguayischen Chaco hin, deren individuelle und kollektive Rechte, darunter das Recht auf Nahrung, systematisch verletzt werden. Der paraguayische Chaco nimmt den gesamten Westen und Norden des Landes ein. Er besteht aus den Bezirken Boquerón, Alto Paraguay und Presidente...

23.07.2019
klimawandelklimagerechtigkeitmenschenrechte

Klimawandel bedroht Menschenrechte: Aktueller Bericht des Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte

„Für Menschen in Armut wirkt sich der Klimawandel verheerend aus. Selbst im besten Fall bringt er für hunderte Millionen Menschen mangelhafte Ernährung, erzwungene Migration, Krankheit und Tod mit sich. Damit stehen nicht nur sämtliche Fortschritte auf dem Spiel, die für die globale Entwicklung, Gesundheit und Armutsbekämpfung in den letzten 50 Jahren erzielt wurden, sondern auch die Menschenrechte“. Professor Philip Alston, UN-Sonderberichterstatter für extreme Armut und Menschenrechte, legte zur 41. Sitzung vom...

18.07.2019
landgrabbinglandraub

FIAN Fokus: Investmentfonds übernehmen Entwicklungspolitik

Seit der Finanzkrise vor zehn Jahren wird die Finanzindustrie nicht etwa geschmäht, sondern von der Entwicklungspolitik geradezu hofiert. Bei ihrem jüngsten Treffen in Japan bekräftigten die G20-Staaten einmal mehr das Ziel, private Ressourcen über „innovative Finanzierungsmechanismen“ einzuwerben.Roman Herre gibt in der dritten Ausgabe unserer Flugblatt-Serie „FIAN Fokus“ Einblicke über die derzeit stattfindende Verquickung von Entwicklungszusammenarbeit und Finanzindustrie. Dabei beleuchtet er in insbesondere...

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