Cookie Consent by TermsFeed
FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

 

 

Aktuelles

Thema
538 Treffer:
05.05.2020
rohstoffabbaulandgrabbingklimawandellandraubrecht auf nahrung

Guinea: Bauxitabbau führt zu Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen

Deutschland importiert Bauxit vor allem für den Aluminium-Bedarf der Autoindustrie. 80% des Rohstoffs kommen aus dem westafrikanischen Land Guinea. Gemeinden vor Ort berichten über Landverlust, versiegende Wasserquellen und Gesundheitsschäden. Der UN-Sozialausschuss fordert das Land auf, die Rechte der örtlichen Bevölkerung zu schützen. Im September 2016 hat die guineische Regierung internationale Kredite von insgesamt 823 Mio. US $ für die Erweiterung des Bauxitabbaus erhalten. Vom deutschen Staat wurde eine...

04.05.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraubrecht auf nahrung

Kambodscha: Überschuldung durch exzessive Vergabe von Mikrokrediten

In Kambodscha ist der Mikrofinanzsektor im Lauf der letzten Jahre zu einer profitablen Multimilliarden-Dollar-Industrie herangewachsen. Mehr als zwei Millionen Kambodschaner*innen – rund 20 % der erwachsenen Bevölkerung – stehen derzeit bei auf Mikrofinanzdienstleistungen spezialisierten Kreditinstituten (Mikrofinanzinstitute, MFI) in der Kreide. FIAN veröffentlicht Video mit Interviews: https://youtu.be/D-ttfWUyJ70 In Folge der mangelnden Regulierung des Sektors, hoher Jahreszinssätze von bis zu 30 % (seit 2017...

30.04.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerlandraubrecht auf nahrung

Abschlussbericht der UN-Sonderberichterstatterin zum Recht auf Nahrung

Kritische Perspektive auf Ernährungssysteme, Nahrungskrisen und die Zukunft des Rechts auf Nahrung In ihrem abschließenden Bericht an den UN-Menschenrechtsrat blickt Dr. Hilal Elver auf ihre sechsjährige Tätigkeit als Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung zurück. Elver stellt fest: die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung ist und bleibt für viel zu viele Menschen weit entfernt. Das Ziel, bis zum Jahr 2030 Hunger und Mangelernährung auf Null zu reduzieren, sei jedoch noch erreichbar. Die Staaten...

29.04.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinghungerrecht auf nahrungmangelernährung

Corona-Krise in Kambodscha: Überschuldung durch Mikrokredite führt zu Landlosigkeit und Hunger

Zinssatz von 18 % / Forderungen auch an KfW Förderbank und Entwicklungsministerium BMZ In Kambodscha droht die vom boomenden Mikrofinanzsektor verursachte Überschuldungskrise sich durch die Covid-19-Pandemie zu einem Desaster für arme Menschen auszuweiten. 134 zivilgesellschaftliche Gruppen aus Kambodscha – darunter Gewerkschaften, Bauernverbände, Basisgemeinden und Menschenrechtsorganisationen – warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einer sich anbahnenden „Enteignungskrise“. Über 2,5 Millionen...

28.04.2020
hungerrecht auf nahrungkriminalisierungmenschenrechte

Ukraine in der „grauen Zone“: abgeschnitten von Buslinien, Lebensmitteln und Rentenzahlungen

Überall auf der Welt gilt COVID19 für ältere Menschen als besonders riskant. In der sogenannten grauen Zone der Ukraine ist diese Situation noch weiter verschärft. Die graue Zone, das ist der Streifen auf beiden Seiten der sogenannten Kontaktlinie, die in der Ukraine das von der Regierung kontrollierte Gebiet von den Separatistengebieten in Donezk und Lugansk trennt. Hier gibt es einen überproportionalen Anteil älterer Menschen über 60 Jahren, der in isolierten Dörfern über 40 % ausmachen kann. Auch der Konflikt...

27.04.2020
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraubrecht auf nahrungmenschenrechte

Landgrabbing: Artikel im Journal „Globalizations“ mit FIAN-Beteiligung

FIAN-Agrarreferent Roman Herre und weitere Autor*innen – darunter mehrere von FIAN International – haben im Journal "Globalization" einen Artikel über internationale Land-Investitionen veröffentlicht. Trotz steigender öffentlicher und akademischer Kritik an solchen großangelegten Investitionen ist Landgrabbing ein unverändert großes Problem. Die Autor*innen erläutern die Hintergründe oft komplexer transnationaler Investitionen. Das Zusammenspiel von staatlichen und privaten Akteur*innen ist dabei oft...

16.04.2020

Corona: Auswirkungen auf FIAN-Arbeit

Die aktuelle Corona-Pandemie lässt für uns alle die Bedeutung von Gesundheit und Solidarität spürbar werden – und natürlich wirkt sie sich auch auf die FIAN-Arbeit aus. Um unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten, arbeiten derzeit viele unserer Mitarbeiter*innen im Homeoffice. Sie erreichen uns daher momentan am besten per E-Mail oder Post. Wir rufen Sie gerne zurück. Leider muss unsere Mitgliederversammlung (MV) am 24.–26. April in Fulda entfallen. Einen Ersatztermin, der im Herbst in Köln...

16.04.2020
kleinbauernrechteklimawandellandwirtschafthungerrecht auf nahrung

EU-Agrarpolitik menschenrechtlich ausrichten!

Anlässlich des Internationalen Tags des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April unterstützt FIAN Deutschland die Forderung des Europäischen Verbands kleinbäuerlicher Organisationen (ECVC), die durch den SARS-CoV-2-Virus ausgelöste Krise dafür zu nutzen, die Diskriminierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu beseitigen. 49 Organisationen und Wissenschaftler haben sich heute mit diesem Anliegen in einem Offenen Brief an die EU-Kommission gewendet. FIAN fordert darüber hinaus Bundeslandwirtschaftsministerin...

14.04.2020
kleinbauernrechterohstoffabbaulandgrabbingklimawandellandwirtschaft

Interview: „Regierung von Chile hat sich auf die Seite der Geschäftsleute gestellt“

Chile ist das einzige lateinamerikanische Land, in dem die Wassernutzungsrechte und Wasserversorgung fast komplett an private Nutzer und Anbieter vergeben wurden. In Chile können Privatpersonen kostenlose Wassernutzungsrechte erhalten und diese weiterverkaufen. Die Privatisierung von Wasser ist sogar verfassungsrechtlich verankert. Lesen Sie hierzu ein Interview mit Rodrigo Mundaca aus dem aktuellen FoodFirst-Magazin. Heute befinden sich rund 80 Prozent der Wasserressourcen des Landes in privater Hand,...

03.04.2020
hungerrecht auf nahrungmangelernährungNepalmenschenrechte

Nepal: Tagelöhner fürchten Hungertod mehr als Covid-19

Auch in Nepal hat die Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus den Stillstand des öffentlichen Lebens angeordnet. Wie lange ist derzeit noch unklar. Für viele Nepali ist dabei jeder Tag ein Tag zu viel. Die Kathmandu Post berichtet, dass insbesondere Tagelöhner sich von der Regierung vergessen fühlen und den Hungertod mehr fürchten als das Virus. Für Tausende ist die einzige Einkommensquelle weggebrochen und sie kritisieren, dass der sogenannte Lock-Down nur für Wohlhabende möglich ist. Bewohner*innen der...

Suchergebnisse 31 bis 40 von 538