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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

 

 

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09.07.2019
landgrabbinglandraubsawhoyamaxa

Landraub in Paraguay: Indigene Gemeinden erhalten erste Kompensationszahlungen

Mehr als zwei Jahrzehnte nachdem der Interamerikanische Gerichtshof den Staat Paraguay wegen der Verletzung der Rechte indigener Völker verurteilt hat, wurden Fortschritte bei der Durchsetzung des Urteils erzielt. FIAN begleitet den Fall der Sawhoyamaxa seit über zehn Jahren. Während der Stroessner-Diktatur (1954 bis 1989) erreichte der Landraub in Paraguay einen traurigen Höhepunkt. Die Gemeinschaft der Sawhoyamaxa wurde beispielsweise von dem deutschen Grundbesitzer Heribert Rödel verdrängt. Anfang der 1990er...

03.07.2019

Neue Ausgabe des FoodFirst-Magazins erschienen

Werden Menschen- und Umweltrechte in lateinamerikanischen Demokratien respektiert, oder werden sie nur auf dem Papier beachtet? Almudena Abascal widmet sich dieser Frage in der aktuellen Ausgabe des FoodFirst-Magazins und unterzieht die Regierungen Ecuadors und Brasiliens einer gründlichen Prüfung. Die Ergebnisse sind alarmierend: Gesetz und Wirklichkeit liegen weit voneinander entfernt. Menschen- und Umweltrechtsverletzungen nehmen zu.Auch Paraguay ignoriert die Rechte der Bürger*innen trotz konstitutioneller...

01.07.2019
landwirtschaft

Pressemitteilung: Einspruch gegen Patent auf Lachs und Forellen

Ein breites Bündnis von über 30 Organisationen -darunter auch FIAN Deutschland- hat am 26. Juni Einspruch gegen das Patent auf Lachs und Forellen (EP1965658) eingelegt. Das Bündnis fordert einen vollständigen Widerruf des Patentes, das keine technische Erfindung sei, sondern viel eher den Charakter Fake-Erfindung aufweise. Im Patent werden Lachse und Forellen beansprucht, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert werden, um den Anteil von ungesättigten Fettsäuren in deren Muskelgewebe zu erhöhen. Diese gelten als...

24.06.2019

FIAN beim Kirchentag in Dortmund

An der fünftägigen Großveranstaltung war FIAN mit einem interaktiven Stand vertreten. Der Klimawandel und die Flüchtlingsfrage waren zwei Schwerpunkte des diesjährigen Evangelischen Kirchentages in Dortmund. Auf dem 37. Evangelischen Kirchentag in Dortmund war FIAN mit einem großen Infostand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten. Ein Glücksrad, das die weltweite Ernährungs(un)gerechtigkeit veranschaulicht, lockte Interessierte aller Altersgruppen. Wir diskutierten mit einem sehr aufgeschlossenen Publikum...

20.06.2019
kaiowa

Presseinformation: Zwei Guarani-Kaiowá Frauen aus Brasilien am 20. Juni in Köln und am 23.-25. Juni in Berlin/ Interviews möglich.

Die ehrenamtliche Gruppe „Guarani-Kaiowa Support Networt“ (in Europa), zusammen mit Abá e.V. und Klima Bündnis und Katholischer Fonds, in Zusammenarbeit mit Brasil Nilê, Weltladen, Weltkulturen Museum, Brasil em Debate, FIAN Deutschland, Brigada Feminista, Gesellschaft für bedrohte Völker, Brot für die Welt, CIMI und die Indigenen Organisation Guarani und Kaiowas Kuñangue Aty Guasu und Aty Guasu wird im Juni eine Delegation von Guarani Kaiowá Frauen aus Brasilien in Europa empfangen. Die Delegation wird...

17.06.2019
recht auf nahrung

FIAN Kolumbien will „keine Lügen mehr essen“

In einem Schreiben an den kolumbianischen Kongress fordert FIAN Kolumbien weitere Schritte zur Kennzeichnung hochverarbeiteter Lebensmittel und gezuckerter Getränke. Ein entsprechender Gesetzentwurf hätte bereits im Dezember im Kongress vorgestellt und debattiert werden sollen. Am 24. Mai 2019 reichte FIAN Kolumbien einen formalen Brief beim kolumbianischen Kongress ein, in welchem die Fortsetzung des Gesetzesprojektes zur Etikettierung hochverarbeiteter Lebensmittel und gezuckerter Getränke – in Kolumbien als...

17.06.2019
klimawandelrecht auf nahrungklimagerechtigkeitmenschenrechte

+++Neuer Flyer zum Download verfügbar+++

Klimawandel und Menschenrechte im Energiesektor Der Klimawandel bedroht das Menschenrechtauf Nahrung. Die Vereinten Nationen schätzen, dassbis zum Jahr 2080 rund 600 Millionen Menschenallein aufgrund des Klimawandels Hunger leidenwerden, wenn die Erderhitzung nicht gestoppt wird. Der Energiesektor ist mit 25% weltweit der größteeinzelne Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen.Dies liegt vor allem an der Verbrennungfossiler Energieträger, also Kohle, Gas und Öl. Die Industriestaaten sind...

13.06.2019
landgrabbinglandraubsambia

Archie Mulunda von FIAN Sambia zu Gast

Archie Mulunda von der neugegründeten FIAN-Sektion in Sambia war letzte Woche zu Besuch in unserer Geschäftsstelle in Köln. FIAN Deutschland arbeitet seit vielen Jahren zu Fällen in Sambia , unter anderem zur Förderung großflächiger Landwirtschaft durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Archie berichtete anschaulich von der Situation in Sambia und der dortigen Arbeit von FIAN: In Sambia leiden noch immer mehr als 40 % der Bevölkerung an Unterernährung. Zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der...

12.06.2019
klimawandellandwirtschaftrecht auf nahrungklimagerechtigkeit

FIAN als Sachverständige bei Bundestags-Anhörung

35. Sitzung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am 5. Juni Zur Anhörung zum Thema „Welternährung und Klimawandel“ war FIAN-Agrarreferent Roman Herre als Sachverständiger geladen. Seitens des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war er zuvor um eine schriftliche Stellungnahme gebeten worden. Die von FIAN Deutschland eingereichte Stellungnahme können Sie hier abrufen.In der Anhörung folgten die Ausschussmitglieder aller Fraktionen seinen Ausführungen sehr...

04.06.2019
klimawandelrohstoffabbauklimagerechtigkeit

FIAN unterstützt Offenen Brief zum Schutz des Hambacher Waldes und der umliegenden Dörfer

Die Proteste gegen die Zerstörung des Hambacher Waldes, die Fridays for Future-Bewegung sowie die EU-Wahlen haben gezeigt, dass die Bevölkerung eine nachhaltige Politik zum Schutz unseres Klimas fordert.Trotz des Wissens um die zerstörerische Wirkung der Kohleverstromung für den Klimawandel baggert RWE weiterhin Braunkohle in der Umgebung des Hambacher Waldes ab.40 Organisationen, darunter der BUND, Greenpeace und FIAN Deutschland, fordern nun in einem Offenen Brief an die NRW-Landesregierung einen vorläufigen...

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