Worum geht’s?

Was genau bedeutet es, dass der Zugang zu Wasser ein Menschenrecht ist? Wie kann dieses Recht dazu beitragen, dass Menschen keinen Wassermangel leiden?  Das neue Planspiel Wasser.Marsch! macht es möglich, das herauszufinden!

Das Planspiel ermöglicht es, verschiedene Perspektiven auf Wasserraub direkt zu erleben und sich mit der Verwirklichung des Menschenrechts auseinander zu setzen. Im Spiel werden deutsche Ärzt*innen sowie Akteure aus Politik und Wirtschaft mit Protesten brasilianischer Wasser-Aktivist*innen konfrontiert. Sie müssen sich der Frage stellen, was ihr Handeln mit den schwindenden Wasserressourcen in der MATOPIBA-Region zu tun hat. Durch Empfehlungen der UN-Sonderbeauftragten zum Menschenrecht auf Wasser lernen die Spielenden Verfahren kennen, um Menschenrechte konkret durchzusetzen. Wie werden sie entscheiden? Können die Rechte der Betroffenen wieder hergestellt werden?

Lernziele

  • Sensibilisierung für das Menschenrecht auf Wasser und über Möglichkeiten, ihm Durchsetzungskraft zu verleihen.
  • Erwerb von Wissen über die Grundlagen des internationalen Menschenrechtssystems und relevanter Akteure.
  • Befähigung zur kritischen Hinterfragung von monokultureller, intensiver und exportorientierter Landwirtschaft.
  • Befähigung zum Erkennen globaler Zusammenhänge beim Menschenrecht auf Wasser.
  • Befähigung zur menschenrechtlichen Einordnung des Fallbeispiels.
  • Vermittlung komplexer Interessenslagen unterschiedlicher Akteure im Bereich Wasser.
  • Entwicklung von Strategien, Kooperation, Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit.

Zielgruppe

Entwicklungspolitisch interessierte Erwachsene, NGOs, Freiwilligengruppen

 

Für die eigenständige Durchführung des Planspiels bieten wir regelmäßig Multiplikator*innenschulungen an. Die nächsten Termine:

01. bis 03. Oktober: „Wasser.Marsch!“ – FIAN-Multipliktor*innenseminar

29. bis 31. Oktober: Planspiele als Methode in der entwicklungspolitischen Bildung