Honduras: blutiger Konflikt auf Kosten kleinbäuerlicher Gemeinden im Bajo Aguán

 

Im fruchtbaren Aguán-Tal im Norden von Honduras kämpfen Bauerngemeinden seit Jahren um ihre Recht auf Land und Nahrung. 1992 hebelte die Regierung das Agrarreformgesetz von 1962 aus. Damit ermöglichte sie drei Palmöl-Unternehmen den Erwerb von 20.000 Hektar Land, das an 3.500 Kleinbauernfamilien verteilt werden sollte. 5.700 Hektar eines für die Agrarreform frei gegebenen ehemaligen Militärgeländes wurden ebenfalls nicht den BäuerInnen gegeben. Klagen der Bauernorganisationen wurden von den Gerichten nicht verfolgt.

Seit dem Putsch 2009 wurden über 50 KleinbäuerInnen und UnterstützerInnen ermordet. Keiner der Morde wurde bisher aufgeklärt.

Im Mai 2012 führte FIAN gemeinsam mit andere Menschenrechtsorganisationen eine Öffentliche Anhörung zu den schweren Menschenrechtsverletzungen in Bajo Aguán durch. Sie wurde aufgezeichnet:

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