FIAN Deutschland
FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

Mit Menschenrechten gegen den Hunger

Alle Menschen sind allein aufgrund ihres Menschseins mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet. Diese Rechte gelten universell und sind unteilbar.

Menschenrechte werden heute von fast allen Staaten prinzipiell anerkannt; in den meisten Verfassungen findet sich ein Bezug auf die Menschenrechte. FIAN setzt sich seit 1986 für die weltweite Verwirklichung des Rechts auf Nahrung ein. Wir sind davon überzeugt: Hunger ist kein Schicksal. Weltweit werden Menschen durch soziale Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder ungerechte Handelsstrukturen daran gehindert, ihr Recht auf Nahrung wahrzunehmen. FIAN engagiert sich daher für eine Welt, die frei von Hunger ist und in der jede Person Zugang zu den Ressourcen hat, die ihr ein Leben in Würde ermöglichen. Dafür bringt FIAN Verletzungen des Rechts auf Nahrung in die Öffentlichkeit und vor die UN-Menschenrechtsgremien, wendet sich an die verantwortlichen Regierungen und an Unternehmen. Dabei stehen die Betroffenen immer im Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Eine zentrale Rolle bei der Verwirklichung der Menschenrechte spielt der 1966 beschlossene UN-Sozialpakt . Zusammen mit dem UN Zivilpakt wurde er von den Vereinten Nationen beschlossen, um die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verfassten Rechte völkerrechtlich verbindlich zu gestalten. Im UN-Sozialpakt werden zum Beispiel die Rechte auf Arbeit, Gesundheit und Bildung garantiert. Das Recht auf Nahrung, für das FIAN besonders eintritt, findet sich in Artikel 11. Im Rahmen unseres Jahresthemas 2016 haben wir ausführlich über die Inhalte des Sozialpakts informiert: www.fian.de/themen/jahresthema-sozialpakt

 

Materialien zum Thema Menschenrechte


|>>Artikel-Serie zum 70. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte|

|Broschüre: FIAN Deutschland -  Mit Menschenrechten gegen den Hunger|

|Flyer: FIAN Deutschland - Mit Menschenrechtengegen den Hunger|

|Broschüre: UN-Recht statt Unrecht|

|Flyer: 50 Jahre UN-Sozialpakt|

|Factsheet: Auf dem Weg zu einer Erklärung für die Rechte von Kleinbäuer*innen|

      >>Weitere Publikationen finden Sie in unserem Shop.

Meldungen zum Thema Menschenrechte

54 Treffer:
04.12.2019
recht auf nahrungmenschenrechte

Webinar: Aktiv zum Lieferkettengesetz - Einsteiger-Webinar für kirchlich Engagierte

Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur ein gesetzlicher Rahmen. Mit dieser gemeinsamen Überzeugung haben sich Gewerkschaften, Kirchen und Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Fairer Handel in der „Initiative Lieferkettengesetz“ zusammengeschlossen. Ein Gesetz, das Unternehmen verpflichten würde, Menschenrechte und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu achten, ist längst überfällig. Denn der Ansatz, dass Unternehmen allein durch freiwillige Initiativen für...

14.10.2019
hungerrecht auf nahrungmenschenrechte

Webinar: Aktiv zum Lieferkettengesetz - Einsteiger-Webinar für lokal Engagierte

Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur ein gesetzlicher Rahmen. Mit dieser gemeinsamen Überzeugung haben sich Gewerkschaften, Kirchen und Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Fairer Handel in der „Initiative Lieferkettengesetz“ zusammengeschlossen. Ein Gesetz, das Unternehmen verpflichten würde, Menschenrechte und Umweltstandards in ihren Lieferketten zu achten, ist längst überfällig. Denn der Ansatz, dass Unternehmen allein durch freiwillige Initiativen für...

19.09.2019
menschenrechte

Konzert-Lesung: BUEN VIVIR - Das Recht auf ein gutes Leben

Die lateinamerikanische Kultband Grupo Sal lädt zu einer wichtigen Diskussion ein. Sie unterstützt den Ecuadorianer Alberto Acosta, einen führenden Intellektuellen Lateinamerikas und den bedeutendsten Verfechter des indigenen Konzepts „Buen Vivir“. Die lateinamerikanische Musikgruppe Grupo Sal präsentiert gemeinsam mit Alberto Acosta ein Programm, das einen informativen, aber auch künstlerischen Zugang zu der Frage nach einem guten Zusammenleben, dem „Buen Vivir“ ermöglicht. "Buen Vivir“, ist eine...

19.09.2019
kleinbauernrechtehungerrecht auf nahrungklimagerechtigkeitsambia

+++Neue Ausgabe des FoodFirst-Magazins erschienen+++

Fünf Prozent der Weltbevölkerung - rund 400 Millionen Menschen - sind Indigene. Jedoch stellen sie etwa 15 Prozent der Menschen, die in extremer Armut leben. Zu den Merkmalen indigener Völker gehört ihre besondere Beziehung zur Natur - sie schützen große Teile der Biodiversität -, aber auch die Erhaltung von Sprachen, Religionen und Formen der Selbstverwaltung. Trotz ihrer in den vergangenen 30 Jahren verbesserten rechtlichen Situation leiden indigene Völkerüberproportional an Diskriminierung und Hunger, nicht...

16.09.2019
recht auf nahrungmenschenrechte

wodebuen 2019

Vom 13. bis 22. September 2019 findet in ganz Deutschland wieder die Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. In Wuppertal findet diese Woche nun zum ersten Mal unter einem eigenen Titel statt: wodebuen! Und FIAN ist dabei! Besuchen Sie die FIAN Regional-Gruppe Rhein-Rhur-Wupper im Café Pegah in der Stresemannstraße 3 in Wuppertal Barmen und erfahren Sie mehr über unsere Menschenrechtsaktivitäten. Das Programmheft von wodebuen2019 zum download weitere Infos zu wodebuen2019 finden Sie hier

16.09.2019
kleinbauernrechtelandgrabbinggeschlechtergerechtigkeitklimawandellandwirtschaft

Vortrag: Klimaschutz kontra Menschenrechte?

Eine Gefahr für die Rechte von Frauen im ländlichen Raum. FIAN Referentin Gertrud Falk berichtet über ihre Vor-Ort-Recherchen in den Ländern Afrikas. Wie mächtige Agrarkonzerne den Klimawandel beeinflussen und welche Folgen dieser insbesondere für die Frauen und damit für die Ernährungssicherheit der Familien auf dem Land hat, darüber informiert Gertrud Falk von FIAN. >mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

10.09.2019
klimawandelklimagerechtigkeitmenschenrechte

+++Klimaklagen: neues FIAN Factsheet zum Download verfügbar+++

Klimaklagen: Das Recht auf Klimaschutz Der Klimawandel ist deutlich zu spüren und wissenschaftlich belegt. Die Bevölkerung ist mit seinen Folgen konfrontiert und die Politik ergreift keine umfassenden Maßnahmen zum Klimaschutz. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens durchzusetzen, vor allem die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celcius, gewinnen Klimaklagen immer mehr an Bedeutung. Kirsten Müller (FIAN Deutschland) über juristische Initiativen -sogenannte Klimaklagen- um gegen Treiber des...

10.09.2019
kleinbauernrechtelandraubmubendemenschenrechte

Entwicklungspolitischer Filmabend zum KAWERI-FALL

Der Fall Mubende und der bittere Geschmack der Vertreibung über Unternehmensverantwortung, Lieferketten, Kaffeeanbau, Landwirtschaft, Vertreibung und Rechtsbeistand Im August 2001 vertrieb die ugandische Armee in Mubende, Uganda, ca. 4.000 Menschen, um Platz für die Kaweri Coffee Plantation, eine Tochterfirma der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe, zu machen. Als einer der großen Rohkaffeehändler beliefert die Firma nahezu alle großen Kaffeemarken Deutschlands. Der Manager der Plantage behauptet, die Firma Neumann...

05.09.2019
kleinbauernrechtemubenderecht auf nahrungmenschenrechte

FIAN fordert ugandischen Präsidenten und Bundesregierung zur Unterstützung des Mediationsverfahrens im Fall Neumann-Kaffeeplantage auf

Im Fall der entschädigungslosen Zwangsvertreibung durch die ugandische Armee zugunsten der Kaffeeplantage der deutschen Neumann Kaffee Gruppe fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN den Präsidenten Ugandas auf, dass sich die Regierung Ugandas konstruktiv und ohne weitere Verzögerung an der Mediation beteiligt. Diese wurde vom Hohen Gericht in Kampala am 1. Juli 2019 angeordnet und sollte ursprünglich am 28. August abgeschlossen sein. Mit Schreiben vom 27. August hat die Staatsanwaltschaft die Anwälte der...

28.08.2019
menschenrechte

UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss des Ausschusses in einer Tageszeitung mit hoher Auflage zu veröffentlichen. Zudem muss Paraguay innerhalb von 180 Tagen...

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