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FIAN DeutschlandMit Menschenrechten gegen den Hunger

 

 

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19.09.2019
kleinbauernrechtehungerrecht auf nahrungklimagerechtigkeitsambia

+++Neue Ausgabe des FoodFirst-Magazins erschienen+++

Fünf Prozent der Weltbevölkerung - rund 400 Millionen Menschen - sind Indigene. Jedoch stellen sie etwa 15 Prozent der Menschen, die in extremer Armut leben. Zu den Merkmalen indigener Völker gehört ihre besondere Beziehung zur Natur - sie schützen große Teile der Biodiversität -, aber auch die Erhaltung von Sprachen, Religionen und Formen der Selbstverwaltung. Trotz ihrer in den vergangenen 30 Jahren verbesserten rechtlichen Situation leiden indigene Völkerüberproportional an Diskriminierung und Hunger, nicht...

13.09.2019

Post-Mortem-Interview mit Alexander von Humboldt

In seiner fünfjährigen Fact-Finding-Mission nach Südamerika dokumentierte der große Naturforscher die Lebensweise der Indigenen und setzte sich zeitlebens für deren Gleichberechtigung ein. Wer diesem Interview nicht glaubt, lese „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ von Andrea Wulf. Herr von Humboldt, FIAN gratuliert Ihnen zum 250. Geburtstag! Oh, es wird wieder viel geschrieben über mich. Ja, es war der 14. September 1769. Was fällt Ihnen heute an der Menschheit am meisten auf? Es gibt nach so...

10.09.2019
klimawandelklimagerechtigkeitmenschenrechte

+++Klimaklagen: neues FIAN Factsheet zum Download verfügbar+++

Klimaklagen: Das Recht auf Klimaschutz Der Klimawandel ist deutlich zu spüren und wissenschaftlich belegt. Die Bevölkerung ist mit seinen Folgen konfrontiert und die Politik ergreift keine umfassenden Maßnahmen zum Klimaschutz. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens durchzusetzen, vor allem die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celcius, gewinnen Klimaklagen immer mehr an Bedeutung. Kirsten Müller (FIAN Deutschland) über juristische Initiativen -sogenannte Klimaklagen- um gegen Treiber des...

10.09.2019
hungerlandraubmubende

Online-Petition und Briefaktion zu Kaweri-Fall JETZT unterstützen!

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation ursprünglich bis zum 28. August angeordnet. Mit Schreiben vom 27. August hat die ugandische Regierung für den 10. September zu einem ersten Gespräch über das Mediationsverfahren eingeladen. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung...

05.09.2019
kleinbauernrechtemubenderecht auf nahrungmenschenrechte

FIAN fordert ugandischen Präsidenten und Bundesregierung zur Unterstützung des Mediationsverfahrens im Fall Neumann-Kaffeeplantage auf

Im Fall der entschädigungslosen Zwangsvertreibung durch die ugandische Armee zugunsten der Kaffeeplantage der deutschen Neumann Kaffee Gruppe fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN den Präsidenten Ugandas auf, dass sich die Regierung Ugandas konstruktiv und ohne weitere Verzögerung an der Mediation beteiligt. Diese wurde vom Hohen Gericht in Kampala am 1. Juli 2019 angeordnet und sollte ursprünglich am 28. August abgeschlossen sein. Mit Schreiben vom 27. August hat die Staatsanwaltschaft die Anwälte der...

28.08.2019
menschenrechte

UN-Menschenrechtsausschuss macht Paraguay für Einsatz verbotener Pestizide verantwortlich

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gibt dem paraguayischen Staat die Schuld an schweren Pestizidvergiftungen durch den Einsatz verbotener Agrochemikalien in Sojaplantagen. Es handelt sich um die erste derartige Entscheidung des Ausschusses. Das UN-Gremium fordert Paraguay auf, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, die Opfer vollständig zu entschädigen und den Beschluss des Ausschusses in einer Tageszeitung mit hoher Auflage zu veröffentlichen. Zudem muss Paraguay innerhalb von 180 Tagen...

27.08.2019
kleinbauernrechtelandgrabbinglandraubrecht auf nahrungmenschenrechte

Senegal: Landgrabbing und bäuerlicher Widerstand

Im Senegal steht das Thema Bodenreform seit dem Amtsantritt von Macky Sall im Jahr 2012 verstärkt auf der Tagesordnung. Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich dafür ein, dass die Zugangs- und Nutzungsrechte ländlicher Gemeinden gesichert werden. FIAN veröffentlicht hierzu  einen Artikel von Marie von Schlieben, die vor Ort für den Weltfriedensdienst arbeitet. 95 Prozent des Landes sind als sogenannte „Nationaldomänen“ definiert, welche zeitlich begrenzt von jeder Person in der jeweiligen Kommune...

23.08.2019
kleinbauernrechtemubenderecht auf nahrungmenschenrechte

Vertriebene der Kaweri Kaffeeplantage: Unterstützer fordern ugandischen Präsidenten und Neumann Kaffee Gruppe zu Entschädigung auf

Menschen aus allen Kontinenten fordern den ugandischen Präsidenten Museveni und den Geschäftsführer der Neumann Kaffee Gruppe, Christian Neumann, dazu auf, die Vertriebenen der Neumann-eigenen Kaweri Kaffeeplantage in Uganda umfassend zu entschädigen und ihnen ihr Land zurückzugeben. Im August 2001 hat die ugandische Armee vier Dörfer im Bezirk Mubende zerstört und ihre Bewohner gewaltsam vertrieben, um der Kaweri Kaffeeplantage Platz zu machen. Die rund 4.000 Bewohner wurden nicht entschädigt. Ihre...

22.08.2019
kleinbauernrechtelandgrabbingmubendemenschenrechte

FIAN reagiert auf Antwort der Bundesregierung zur Mediation im Kaweri-Fall

Viele Unterstützer*innen haben sich an FIANs Briefaktion an die Bundesregierung zur Unterstützung des gerichtlich angeordneten Mediationsverfahrens zur Vertreibung zugunsten der Kaffeeplantage der Neumann Gruppe in Uganda beteiligt. FIAN bedankt sich auch im Namen der Vertrieben dafür bei allen Aktiven. Das Auswärtige Amt antwortet den Absender*innen mit einem einheitlichen Brief, den FIAN gleichzeitig begrüßt und kritikwürdig findet. Lesen Sie hier den Brief der Bundesregierung kommentiert von FIAN.

13.08.2019
klimagerechtigkeit

Neuer Bericht des Weltklimarats: schnelle und umfassende Umgestaltung des vorherrschenden Ernährungssystems nötig

Am 8. August 2019 hat der Weltklimarat (IPCC) seinen neusten Bericht zu Klimawandel und Landnutzung vorgestellt. Der mehrere hundert Seiten lange Bericht speist sich aus rund 7.000 ausgewerteten wissenschaftlichen Arbeiten. Im Vordergrund steht dabei die wechselwirkende Verflechtung von land- und forstwirtschaftlich bedingten Treibhausgas-Ausstößen, anthropogenem (menschlich verursachtem) Klimawandel, sowie der weltweiten Degradation von Landökosystemen. Besonders die Ernährungssicherheit sei durch dieses...

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